Mein (steiniger) Weg zu mehr Achtsamkeit

Manchmal musst du rückwärts gehen, um voran zu kommen

Blick zurück: Jahreswechsel 2019! Emotional aufgewühlt. Durcheinander in meinem Kopf. Zerrissen zwischen Erinnerungen und Ausblick. Gesundheitszustand ungewiss. Mir war klar: So kann und soll es nicht weitergehen. Und vielleicht erinnerst du dich, wie ich stolz verkündet habe, mehr Achtsamkeit auf meine To-do-Liste 2019 zu packen. Achtsamkeit schien mir in dem Moment die Lösung all meiner Probleme zu sein. Weißt du was: Heute, rund ein halbes Jahr später, weiß ich, dass man mit Achtsamkeit tatsächlich viele Probleme aus der Welt schaffen beziehungsweise sie unendlich klein werden lassen kann.

Deshalb mag ich dir heute einen kleinen Einblick geben, was sich in den vergangenen sechs Monaten in meinem Leben verändert hat. Vielleicht kannst du aus meinem Weg ein paar Tipps für dich mitnehmen – und ebenfalls achtsamer mit dir selbst sein. Ich mag dir aber nicht zu viel versprechen: Manche Dinge mögen für mich funktionieren und für dich ganz weit weg sein. Das ist okay. Es gibt kein gelingsicheres Geheimrezept. Das einzige, worauf es letztendlich ankommt, ist der Wille zur Veränderung.

Denn ich will dir nichts vormachen: Achtsamkeit ist hart. Glaub mir, mir fällt es leichter, einen Halbmarathon zu laufen, als Achtsamkeit zu trainieren. Dein Mindset zu verändern, sich mit den eigenen Denk- und Verhaltensmustern zu beschäftigen und diese ehrlich zu reflektieren, das ist anstrengend. An deinen Einstellungen zu arbeiten, das tut mehr weh als müde Beine, Muskelkater und Migräne. Und das Ziel: Das scheint unendlich weit entfernt. Doch auch das ist okay. Ich glaube, es gibt wohl nur wenige Menschen, die Achtsamkeit perfektioniert haben. Deshalb gilt für mich: Der Weg ist das Ziel. In meinen Augen habe ich schon viel geschafft, aber ich weiß, dass es noch viel mehr zu schaffen gibt.

Welche Meilensteine meine Achtsamkeit prägen:

 

Meditation

Ich und meditieren? Niemals! Wenn mir jemand vor ein paar Monaten gesagt hätte, dass ich, die Hummeln im Hintern hat, ständig in Aktion ist und nicht chillen kann, irgendwann mal meditieren würde, hätte ich ihn für verrückt erklärt. Hinsetzen, atmen und nichts denken? Das kann ich noch nicht mal, wenn ich schlafe. Nun, so dachte ich nach dem Fassen meines tollen Jahresvorsatzes. Der Alltag war so wahnsinnig stressig. Meine Tage unglaublich vollgepackt und meistens gut durchgetaktet. Wie soll ich da bloß noch Zeit für Achtsamkeit frei schaufeln? Geht nicht!

Ich fühlte mich irgendwie gefangen zwischen Alltag und Wunsch nach Entschleunigung. Mein Weg, wenn ich nicht weiter weiß, ist meistens der in die Buchhandlung – Inspirationen entdecken. Die Wochen danach studierte ich intensiv Achtsamkeit. In der Theorie. „Be mindful – Einfach mal abschalten“ war einer der Titel, die mich an das Thema Meditation heranführten. „Von Null auf Omm“ ein anderer. Ich las gefühlt alles über Achtsamkeitsübungen. Ich wusste am Ende, wie Meditation funktioniert. Dass sie immer und überall gelingen kann. Dass man dazu keine Räucherstäbchen, keine Kerzen, keinen Buddha und keine Yoga-Matte braucht. Ich lernte, dass es normal ist, dass beim Meditieren Gedanken aufkommen. Dass die Kunst darin besteht, diese ziehen zu lassen, sich aufs Hier und Jetzt, den Atem, zu konzentrieren. Was ich zudem lernte war: Auch wenn Meditation und Achtsamkeit Zeit kosten, wirst du am Ende mehr Zeit haben. Logisch, nicht wahr? Es erinnerte mich ein wenig an „Momo“ von Michael Ende: Momo muss in der Niemalsgasse rückwärts gehen, um voran zu kommen und zu Meister Hora zu gelangen. Aber hey, das ist Fantasy. Kann sowas auch im wahren Leben funktionieren?

Fokus auf dem Atem? Von wegen!

Ich erinnere mich noch gut an meine erste Meditation, die ich schließlich in die Praxis umsetzte. Bis heute mache ich ausschließlich geführte Meditationen, weil es mir damit leichter fällt, in mich zu kehren. So auch bei meiner Premiere. Ich setzte mich auf die Couch. 15 Minuten würde die Meditation dauern. Easy! Ich hörte auf die Stimme aus den Lautsprechern, auf die sanften Geräusche, die die Stimme umgaben. Und ich versuchte, der Stimme zu folgen. Ergebnis: kläglich gescheitert. Nach drei Minuten hatte ich solche Rückenschmerzen, dass mein Kopf sich mehr oder weniger ausschließlich auf meine Sitzposition und meine Schmerzen fokussierte. Nach weiteren drei Minuten brach ich heulend ab und war mir sicher: Meditation und ich – das kann nichts werden.

Inzwischen weiß ich: Wir hatten unsere Anlaufschwierigkeiten. Ja, ich werde nie ein Guru werden, aber hey, ich habe etwas geschafft, was ich im Januar für unmöglich hielt: Ich kann meditieren. Zu Geburtstag hat mir meine Schwester ein Meditationskissen geschenkt. Damit kann ich so bequem sitzen, dass mich keine Rückenschmerzen plagen. Was jedoch fast noch wichtiger ist: Ich nehme mir bewusst Zeit für die Meditation. Müsste ich spontan ein paar Minuten dafür locker machen, würde ich es vernachlässigen. In meinem Wochenplan habe ich  inzwischen zwei Meditationseinheiten kurz vor dem Schlafengehen fest verankert. Es gehört nun dazu, wie Zähneputzen. Das Schöne: Bei jeder neuen Meditationseinheit habe ich den Eindruck, dass es ein bisschen besser funktioniert. Ich schlafe danach besser, bin entspannter und habe den Kopf frei. Während und nach der Meditation habe ich den Eindruck: Nichts auf der Welt kann mir irgendetwas anhaben. Ich bin bei mir. Alles andere ist nicht wichtig. Ein unglaublich gutes Gefühl!

Achtsamkeit
Meditieren hilft mir, meine innere Mitte zu finden. Zwei Einheiten die Woche gehören fest dazu. Der Fokus liegt dabei immer auf dem Atem. Bild: Jörn Wittmann

Ausdauersport

Take me to the limit! Ich mag es, beim Ausdauersport an meine körperlichen Grenzen zu gehen. Manche Leute mögen das gestört finden. Das ist okay. Ich finde auch vieles nicht normal, was andere machen. Laufen ist mein Ventil: Wenn ich genervt bin, laufe ich. Wenn ich gestresst bin, laufe ich. Wenn ich die Welt hasse, laufe ich. Läuft bei mir. Laufen hilft mir, den Kopf frei zu kriegen. Und früher dachte ich ja wirklich, es ist meine Meditation – bis ich Meditieren gelernt habe. Die ersten paar Kilometer konzentriere ich mich beim Laufen nämlich auch auf meinem Atem, in erster Linie, um kein Seitenstechen zu bekommen. Letztendlich ist das aber auch die einzige Gemeinsamkeit. Denn beim Laufen richte ich meine Gedanken nicht nach innen, sondern nach außen: Ich denke über den Tag nach, über die Menschheit, plane gedanklich Blog-Beiträge, stelle mir Einkaufslisten zusammen – beim Ausdauersport geht mir alles durch den Kopf – nur kein: Jetzt hör mal in dich! Wäre auch nicht angebracht. Denn wenn du regelmäßig Sport machst und keine 20 mehr bist, kennst du das sicher: Es tut einem immer irgendwo irgendwas weh.

Sportmuffel mögen jetzt sagen: Und das nennst du achtsam? Ja! Denn zum einen tut meinem Körper Sport unendlich gut, auch wenn irgendetwas dabei weh tut. Und zum anderen tut Sport meinem Geist noch viel besser. Nach dem Laufen fühle ich mich entspannter, geerdeter und distanzierter von dem, was mich zuvor noch beschäftigt hat. Außerdem stärkt es mein Selbstvertrauen: Ich weiß, dass ich etwas schaffen kann. Mit einem Fünf-Kilometer-Lauf habe ich meine Läuferkarriere begonnen, inzwischen schaffe ich Halbmarathons – und zwar lebendig.

Übrigens: Man ist nie zu alt, um mit Sport anzufangen. Glaub mir, ich sprech aus Erfahrung: Bis zu meinem 20. Lebensjahr lebte ich getreu dem Motto „Sport ist Mord“.

Achtsamkeit
Beim Laufen kriege ich den Kopf frei. Ich mag es, an meine körperlichen Grenzen zu gehen und mich selbst herauszufordern. Bild: Jörn Wittmann

Workout

Oh no! Wenn ich eins am liebsten aus meinem Wochenplan streichen würde, wären es die beiden Workouts. Ich hasse sie, ganz ehrlich. Ich gehe lieber zwei Stunden im Wald rennen als eine halbe Stunde Workout zu machen. Andere verbringen Tage in der Mucki-Bude. Für mich ist das ziemlich stupide: Man zählt die Wiederholungen, man zählt die Sätze. Man kann im Kopf nicht einfach abschalten. Warum ich diesen Punkt dennoch bei den Meilensteinen zu mehr Achtsamkeit aufliste, ist ein einfacher: Mir geht es danach körperlich besser. Du erinnerst dich an die Rückenschmerzen von oben? Wenn ich regelmäßig bei mir zu Hause auf der Isomatte rumkugel und Gewichte stemme, sind die nicht ganz so schlimm. Zumal es natürlich auch ein bisschen schöner anzuschauen ist, wenn die Winkearme nicht ganz so ausgeprägt sind und der Bauch ein bisschen definierter ist. Aber das ist eher ein schöner Nebeneffekt.

Achtsamkeit
Was muss, das muss! An Workouts habe ich zwar keinen Spaß. Sie tun aber meinem Körper gut und eignen sich super zur Bekämpfung von Rückenschmerzen. Bild: Jörn Wittmann

Vegane Ernährung

Zu dem Punkt muss ich dir sicher nicht mehr viel erzählen, oder? Ich war Mischköstler, ich war Vegetarier. Aber nie ging es mir vom Wohlbefinden her so gut wie als Veganer. Die vegane Ernährung hat für mich eine Tür geöffnet: in eine ausgewogene Ernährungsweise. Nein, ich esse nicht immer gesund. Ich gönne mir regelmäßig Süßes. In meinem Schrank befinden sich auch verarbeitete Produkte. Und hin und wieder nehme auch ich Fast Food zu mir. Aber im Gegensatz zu meinem Vor-Veganer-Dasein, tue ich es inzwischen bewusst und sehr viel seltener. Essen dient nicht mehr ausschließlich der Energiezufuhr und dem Genuss. Essen bedeutet für mich inzwischen auch Gesundheit: dem Körper bewusst Dinge zuführen, die er braucht und die ihm gut tun. Das schlägt sich letztendlich im Wohlbefinden nieder – und zwar doppelt: Denn vegan lässt sich guten Gewissens essen. Da schwingt im Unterbewusstsein nicht mehr mit: „Das, was du zu dir nimmst, hältst du in deinem tiefsten Innern ethisch und moralisch eigentlich für verwerflich.“

Achtsamkeit
Seit Oktober 2017 ernähre ich mich vegan. Die pflanzliche Ernährung macht mich fitter und trägt zu mehr Wohlbefinden bei. Bild: Jörn Wittmann

Intervallfasten

Macht sie diesen Quatsch jetzt auch noch? Jein! Nicht permanent, aber immer mal wieder. Wenn du mir auf Facebook folgst, weißt du, dass ich im Frühjahr eine Ananas-Entschlackungskur gemacht habe und direkt danach ins Intervallfasten übergegangen bin. Zu der Zeit ging es mir körperlich so gut wie nie zuvor. Ich war immer fit, nie müde – selbst wenn der Kater die ganze Nacht auf meinem Bett Lambada getanzt hat. Das bekannte Völlegefühl war wie weggeblasen, das Fresskoma ebenfalls. 16:8 ist nicht nur aus wissenschaftlicher Sicht gut für den Körper (Vorsicht: Ausnahmen bestätigen die Regel), es fühlt sich tatsächlich auch gut an. Abends um 20 Uhr die letzte Mahlzeit (und der letzte zuckerhaltige Drink) und dann kann der Körper bis 12 Uhr am nächsten Tag von dem zehren, was er hat. Kein ständiger Insulinschub, kein ständiges Verdauen. Der Körper kommt zur Ruhe! Selbstheilungsprozesse werden aktiviert, Abfallstoffe im Körper recycelt. In der Summe mehr Wohlbefinden – jawohl, dahin will ich kommen.

Als Teenie war 16:8 für mich normal

Früher habe ich nie gefrühstückt. Frag mal meine Mama, welche Diskussionen wir geführt haben, weil ich kein Pausenbrot mit in die Schule nehmen wollte. Ich hatte morgens einfach keinen Hunger. Dass ich mit 13 schon Intervallfasten betrieben habe, konsequenter als heute, wusste ich damals natürlich nicht. Heute ist das Problem eher die Gewohnheit: Hunger habe ich morgens nach wie vor nicht. Man isst halt, weil Frühstück die wichtigste Mahlzeit des Tages sein soll. Oder weil es am Wochenende einfach schön gesellig ist, mit dem Freund ein ausgiebiges Frühstück zu zelebrieren. Das ist wohl generell ein Problem der heutigen Zeit: Wir essen, weil Essen immer verfügbar ist – und nur im seltensten Fall, weil wir wirklich Hunger haben.

16:8 praktiziere ich in der Regel nur werktags, wenn ich arbeiten bin. Am Wochenende ist mir das Frühstück mit meinem Freund eben wichtig oder auch mal das Glas Wein oder der Gin Tonic nach 20 Uhr. Unter der Woche mag ich es allerdings ganz gerne, abends nach 20 Uhr nur noch Tee und Wasser zu trinken und mich am nächsten Tag auf die Mittagspause zu freuen, genauer gesagt: auf meine Mahlzeit zu freuen. Durch das Intervallfasten ist das Essen nicht mehr so selbstverständlich. Es wird zu etwas Besonderem! Und das kann man viel mehr wertschätzen. Ein wichtiger Baustein auf meinem Weg zu mehr Achtsamkeit!

Achtsamkeit
Dem Körper eine Pause gönnen! 16:8 bedeutet: 16 Stunden fasten, 8 Stunden essen. Für meinen Körper ist das ein großer Segen.

Gesunder Egoismus

Puh… was soll ich dazu sagen? Ein wichtiger Punkt! Aber zugleich ein sehr schwieriger. Schon seit Jahren nehme ich mir zum Jahreswechsel vor, häufiger „Nein“ zu sagen, wenn ich etwas nicht will. Dinge nicht zu tun, nur weil sie von mir erwartet werden. Oder weil jemand anderes es sich wünscht, sich mein Innerstes jedoch dagegen sträubt. Ich bin besser darin geworden. Aber ich bin nach wie vor nicht wirklich gut.

Geht es dir auch so, dass du dich unglaublich unwohl fühlst, wenn du andere vor den Kopf stößt? Auf der einen Seite ist der Wunsch nach mehr Autonomie und weniger Fremdbestimmung, auf der anderen das schlechte Gefühl, das bleibt, wenn man weiß, dass man gerade jemanden enttäuscht hat. Dieser Spagat ist schwierig.

Wenn „Nein“ einen schuldig fühlen lässt

Andere sehen es selten, wenn du ihnen einen Gefallen tust. Sie merken es erst, wenn du es nicht mehr tust. Und dann fühlt man sich auf einmal irgendwie schuldig. Man funktioniert nicht mehr so, wie es andere von einem erwarten. Ich spüre das sehr oft in meinem Umfeld. Beispiel: Ich gehöre zu den Menschen, die gerne und gut mit sich allein sein können. Permanente Gesellschaft brauche ich nicht. Manchmal will ich einfach niemanden hören und sehen (bis auf meine beiden Katzen und meinen Freund natürlich – und ja, genau in der Reihenfolge). Da stresst es mich also eher, wenn ich mich auf eine Verabredung einlasse, nach der mir eigentlich gerade nicht ist, nur damit ich den anderen nicht vor den Kopf stoße. Letztendlich haben wir dann nämlich beide nichts von dem Treffen: Ich bin gedanklich nicht voll da, vielleicht sogar ein bisschen launisch, und das bekommt der andere dann volle Ladung ab. In dem Fall wäre ein „Nein“ also besser. Und ja, auch hier kannst du dich mal bei meiner Mama und meiner Schwester umhören: Wir geraten häufig aneinander, weil mein Sinn nach Familienleben nicht ganz so ausgeprägt ist wie ihrer … 😉

Achtsamkeit
Es ist okay, auch mal allein sein zu wollen. Es ist in Ordnung, auf seine innere Stimme zu hören. Und wenn diese „Nein“ sagt, dann hör auf sie. Sie will dein Bestes!

 

Jeder Schritt ist es wert, wenn du dir was wert bist!

Aus diesen sechs Bausteinen setzt sich aktuell mein Achtsamkeitsprogramm zusammen. Ob sie sich auf Dauer bewähren, ob noch einer dazukommt, ein anderer wegfällt, weiß ich nicht. Dieser Beitrag ist eine Momentaufnahme. Mir ist es damit geglückt, einen Anstoß für die ersten Schritte auf dem Weg zu mehr Zufriedenheit und zu mir selbst zu finden. Und ich habe gemerkt, dass es kein Gebilde der Fantasie ist, wenn man Zeit in Achtsamkeit investiert und dadurch am Ende mehr Zeit hat. Manchmal muss man eben wie Momo rückwärts gehen, um voran zu kommen.

All diese Impulse bescheren mir mehr positive Momente als zuvor. Ich will jedoch ehrlich sein: Es gibt auch noch die anderen Augenblicke. In viel zu vielen Situationen bewegt mich nach wie vor etwas – und zwar massiv. Kennst du solche Tage, an denen du das Gefühl hast, vor Weltschmerz zu zergehen? An denen du einfach nicht alles ausblenden kannst, was auf diesem Planeten falsch läuft? An denen du am liebsten die Welt anhalten und aus ihr aussteigen möchtest?  Diese Momente sind an manchen Tagen immer noch präsent. Doch schaue ich auf die vergangenen sechs Monate zurück, erscheine ich mir heute um einiges gefestigter. Das Durcheinander in meinem Kopf ist etwas aufgeräumter. Emotional bin ich weniger aufgewühlt. Ich lebe mehr im Hier und Jetzt, ohne zu viel an Gestern und Morgen zu denken. So sollte es schließlich nicht weitergehen. Deshalb musste ich einen neuen Weg wählen, den Weg der Achtsamkeit. Er ist steinig ja. Aber er ist jeden einzelnen Schritt wert, wenn du dir was wert bist!

Spielt Achtsamkeit in deinem Leben auch eine Rolle? Wie praktizierst du sie im Alltag? Welche Schritte helfen dir dabei? Ich freue mich über deinen Kommentar!

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