"Don't Stop Believin'" – Jahresrückblick 2022

“Don’t Stop Believin'” – Jahresrückblick 2022

Zuversicht, auch wenn die Welt aus dem Ruder läuft

Erinnerst du dich?! Im Jahresrückblick 2021 hatte ich mir Frank Sinatras “I Did It My Way” als Titelsong für das Jahr 2022 gewünscht. Wie du siehst, hat er das Hit-Rennen nicht gewonnen. Aber das macht nichts: So kann ich ihn mit als Wunsch ins Jahr 2023 nehmen. Dafür hat es “Don’t Stop Believin'” von Journey gemacht – gar nicht mal so übel, wenn man an die vergangenen zwölf Monate zurückdenkt. Ich weiß nicht, wie es dir ging. Für mich ist das Jahr einfach nur so dahin gerast und mit ihm eine Negativ-Schlagzeile nach der Nächsten. Gefühlt hing die ganze Zeit über eine riesige dunkle Wolke am Himmel. Blickt man auf die weltpolitischen Ereignisse 2022 gab es kaum Sonnenschein. Alle Sicherheit, die wir in Deutschland über die letzten Jahrzehnte genießen durften, ist am Bröckeln. Und doch bin ich guter Dinge, voller Zuversicht und Hoffnung. Woher ich die nehme? Ich weiß es nicht. Vielleicht habe ich einfach gelernt, im Regen zu tanzen.

Was habe ich 2022 eigentlich gemacht? Die Zeit ist vergangen wie ein Wimpernschlag. Der Jahresrückblick 2022 ermöglicht es mir, mich selbst mit allem, was war, auseinanderzusetzen. Denn dazwischen blieb dafür nicht immer die Zeit. Ich habe gearbeitet, gearbeitet, gearbeitet. Im Job gab es mehr zu tun denn je. Blog und Ernährungsberatung nahmen auch einiges der kostbaren Zeit in Anspruch. Über den normalen Alltag brauchen wir gar nicht zu reden. Wenn ich Dinge gerne mache, fühlen sie sich nicht wie Arbeit an. Das ist einerseits ein Segen, andererseits ein Fluch. Denn man vergisst, wie wichtig Pausen sind. Durchatmen? Das musste 2022 bis Oktober warten, als mir mein Körper wieder mal ein Zeichen gesendet hat…

Gesundheit

Sturz vom Rad: Der linke Arm hat lange darunter gelitten.

… und damit sind wir schon mittendrin. Das Jahr 2021 hat mit der Schmerztherapie abgeschlossen und ging 2022 damit weiter. Erfolgreich! Die Schübe im Zuge der Post-Zoster-Neuralgie sind so gut wie weggeblasen. Dafür bin ich unglaublich dankbar, auch dafür, dass mir mein Muttermal am Kinn endlich entfernt wurde. Abgesehen davon hielt das Jahr einige Überraschungen für mich bereit. Im Frühjahr legte es mich so vom Rad, dass mein linker Arm eine Weile für nichts mehr zu gebrauchen war. Der Ellbogen erholte sich recht schnell. Bis November konnte ich allerdings den Handballen nicht richtig belasten. Zum Glück bin ich Rechtshänderin. Im Sommer dann noch eine kleine OP per Bauchspiegelung, die die Körpermitte für einige Tage außer Gefecht setzte.

Im Oktober schließlich der körperliche Knockout: Auf eine fiese Erkältung mit Bindehaut- und Nasennebenhöhlenentzündung folgte fast nahtlos eine Corona-Infektion. Nun hatte es mich doch erwischt! Zugegeben, Corona war kein Waldspaziergang, vor allem die ersten beiden Tage. Doch viel schlimmer waren die erheblichen, gleichzeitig auftretenden Schmerzen dort, wo vor zweieinhalb Jahren die Gürtelrose zugeschlagen hatte. Bei mir herrschte die pure Panik, dass sie zurückkommen würde – schließlich gilt sie inzwischen offiziell als Nebenwirkung von Covid-19-Infektionen und mRNA-Impfstoffen. Doch nun zum Happy End: Was auch immer die Schmerzen versursacht hat, es war zum Glück keine Gürtelrose!

Sport

Langsam geht es zurück auf die Matte!

Up and down and up and down… klingt ein bisschen wie Aerobic, ist aber eher mein sportlicher Verlauf 2022. Deswegen musste ich im Jahresrückblick mit “Gesundheit” als ersten Punkt beginnen. Denn diese ganzen Geschichten haben natürlich auch mein Sportpensum ausgebremst. Das ist etwas, was mir persönlich wirklich weh tut. Man trainiert über Monate, verbessert seine Leistung, baut Muskeln auf. Und schwups: Ein gesundheitliches Handicap wirft dich wieder um Welten zurück. Ärgerlich! Doch zunächst mal das Wichtigste: Ich laufe! Meine Schambeinenzündung ist weiterhin ein permanenter Begleiter, aber sie ermöglicht mir wenigstens, an meinem Hobby festzuhalten. Den Traum vom Marathon habe ich allerdings inzwischen begraben. Das würde dem Ende meiner Lauf-Karriere gleichkommen. Und das ist es mir dann doch nicht wert.

Besonders stolz macht mich, dass ich trotz der vielen sportlichen Zwangspausen 2022 jedes Mal wieder schnell den Hintern hochbekommen habe und mich nicht von den Niederschlägen begraben ließ. Der innere Schweinehund hatte keine Chance! Selbst die halbjährige Unfallarmbedingte Workout- und Yoga-Pause konnte ihm nichts anhaben. Auf ein Down folgte immer wieder ein Up. Immer wieder ein Neuanfang.

Achtsamkeit

Im Fach “Achtsamkeit” sind Katzen unglaublich gute Lehrer.

Mal abgesehen von der vielen Arbeit und den fehlenden Pausen ging es mir 2022 mental gut. Klar, viele Dinge, die in der Welt passierten, haben mich zum Nachdenken gebracht, Zweifel und Misstrauen aufkommen lassen. Vermutlich geht es dir nicht viel anders, oder? Die vergangenen Monate waren einfach turbulent. Würden sie einen komplett kalt lassen, wäre das alles andere als menschlich. Doch von all den Geschehen, von all den Krisen habe ich mich nicht entmutigen lassen. So aussichtslos vieles scheint, so hilft es doch keinem, den Kopf in den Sand zu stecken. In meinem Umfeld haben es viele getan. Ich habe selten zuvor so viele negative und pessimistische Menschen erlebt wie in diesem Jahr. Und das, obwohl ich selbst keine personifizierte Optimistin bin.

Egal, mit wem man sich unterhielt und austauschte: Die meisten Leute zeigten sich so unzufrieden und verbittert, obwohl es keinen unmittelbaren Grund dafür gab. Den meisten von uns geht es nach wie vor sehr gut. Weit besser als der Mehrheit der Weltbevölkerung. Warum gerät dann die innere Verfassung so sehr ins Wanken, wenn sich manche Dinge im Äußeren ändern? Ich wünschte, die Menschen würden mehr an ihrer Balance, ihrem inneren Gleichgewicht arbeiten, um der Welt mit Stärke zu begegnen – ganz gleich, was sie für einen bereithalten mag. Achtsamkeit ist hier das Zauberwort… und leider weitgehend ein Fremdwort. Achtsamkeit ist aber auch, sich von der Negativität anderer nicht anstecken zu lassen. Check!

Gardening

Jeder erntet, was er sät; Gartenarbeit macht nicht nur Spaß. Manchmal erntet man auch Früchte.

Es gibt wenig, was einen so sehr erdet wie Gartenarbeit. Geht es nur mir so? Wenn ich mit den Händen in der Erde buddel, etwas einpflanze, etwas wachsen sehe und manchmal auch Früchte ernten darf, fühle ich das pure Glück. Es sind einfache Handgriffe, der Kopf wird nicht stark beansprucht. Ja, vielleicht ist Gartenarbeit sogar ein bisschen primitiv. Für mich ist sie unglaublich heilend. Selten bin ich mir selbst sonst so nah.

Hatte ich bislang nur zwei kleine Hochbeete mit Gemüse sowie einige Tomaten-, Gurken- und Paprikapflanzen im Topf angepflanzt, so hatte die schmerzhafte Gartenrodung meiner Vermieter 2021 doch etwas Positives: Auf dem Brachland habe ich zwei Gemüsebeete und ein Erdbeerbeet entstehen lassen, in denen ich mich erstmals im Anbau anderer Gemüsearten wie Zucchini, Kürbis, Kohlrabi, Lauch, Mangold und Spinat versucht habe. Was für ein Vergnügen! Die Ernte war für einen Erstversuch reichlich, der Arbeitsaufwand nicht weniger gering. Doch der ist es wert. Jeder erntet, was er sät. Selbst jetzt im Winter habe ich noch meine Freude an Zuckerhut und Mangold. Und ich kann es kaum abwarten, im Frühjahr wieder mit den Händen in der Erde zu graben und Neues entstehen zu lassen.

Ernährungsberatung

Einkaufsberatung im Veganuary: Dem Gewinner der Aktion zeige ich, worauf beim veganen Einkauf zu achten ist.

Nach wie vor steckt meine Ernährungsberatung Veganesse in den Kinderschuhen. Mit einem Fulltime-Job kann man natürlich nicht rund um die Uhr Klienten beraten. Doch 2022 hat sich einiges getan. Im Januar erhielt ich die frohe Botschaft, dass ich die ergänzende Fachfortbildung “Vegane Sporternährung” bestanden habe. Im selben Monat ging es rund: Schließlich ist der Januar die Zeit des Veganuary. In Kooperation mit der Schwetzinger Zeitung begleitete ich einen Leser einen Monat lang auf seinem Weg zur gesünderen Ernährung und veröffentlichte täglich Veganuary-Impulse in der Zeitung.

Es war eine beeindruckende Zeit in zweierlei Hinsicht: Der Veganuary-Kandidat, der eigentlich nie vegan werden wollte, ernährt sich nun aus Überzeugung und aufgrund seines neu gewonnenen Wohlbefindens durch die pflanzenreiche Kost überwiegend vegan. Zugleich gab es jede Menge Feedback auf die abgedruckten Impulse. Gutes wie schlechtes. Ich bin jedes Mal baff, wie viel Echo Beiträge zu veganer Ernährung erhalten und wie viele Menschen sich von ihr irgendwie gestört fühlen. Was muss in einem Leben eigentlich schief laufen, wenn man unter Beiträgen zu veganer Ernährung irgendeinen Shitstorm lostritt? Mir tut es fast schon leid um manchen Verfasser, vor allem wenn man bedenkt, welche positiven Auswirkungen eine pflanzenbasierte Kost allein schon auf die eigene Gesundheit hat.

Food-Blog

Zu Besuch im SWR-Studio. Was für ein Erlebnis!

Kaum zu glauben: Aber die Schürzenträgerin wurde 2022 bereits sechs Jahre alt. Der Food-Blog läuft – auch dank dir – super. Er bereitet mir nach wie vor unglaublich viel Freude, fördert meine Kreativität und meine Kochkünste. Und er wird immer bekannter. Einerseits ist er bei Printmedien unglaublich beliebt, andererseits hat 2022 das SWR-Fernsehen gleich zwei Mal bei mir angeklopft. Insgesamt drei Drehtage haben stattgefunden, einer im Frühjahr, zwei im Spätjahr. Einmal habe ich das Fernsehteam mit veganen Frikadellen und Sellerieschnitzeln bekocht, einmal mit Ratatouille. Viel mehr kann ich zum zweiten Dreh noch nicht verraten: Die Ausstrahlung steht noch aus, soll aber Anfang 2023 nun auch erfolgen. Ich bin gespannt. Zugegeben: Bei Fernseh-Drehs habe ich nie ein besonders gutes Gefühl. Man weiß einfach nicht, was von dem stundenlangen Rohmaterial am Ende zusammengeschnitten wird für einen kleinen Beitrag von ein paar Minuten. Ich habe immer ein bisschen Angst, dass Dinge aus dem Zusammenhang gerissen werden und dann nicht mehr richtig sind.

Große Medienaufmerksamkeit erfährt der Blog 2022 – Shitstorm inklusive.

Vor dem Shitstorm, der automatisch damit einhergeht, graut es mir weniger. Erst kürzlich hat mein in der Presse veröffentlichtes Weihnachtsmenü wieder Hater laut werden lassen. Armselige Kreaturen. Die Worte treffen mich inzwischen nicht einmal mehr, sondern bestärken mich viel mehr in dem, was ich tue. Wenn nur eine Person durch meine Worte sein Ernährungsverhalten in Frage stellt, ist es die Sache schon wert. Und das tut es. Denn 2022 habe ich auch durchaus Positives zu hören bekommen. “Durch dich bin ich vegan geworden”, hat mir meine Cousine gebeichtet. “Ich bin ein Follower von dir”, hat bei einer Veranstaltung eine Frau zu mir gesagt. “Du machst großartige Arbeit”, meinte eine andere. Diese Worte sind Balsam für die Seele. Denn oft genug hat man den Eindruck, allein auf dieser Welt nichts ausrichten zu können. Solche Form von Feedback zeigt mir jedoch, dass mein stiller Aktivismus wie ein Dominostein wirkt, der auch andere ins Handeln bringt. Das ist ein schönes Gefühl!

Ansonsten hätte ich 2022 für den Blog sehr gerne noch mehr wertvollen Content gemacht. Der letzte Beitrag jenseits der Rezepte trägt das Veröffentlichungsdatum Mai 2022. Für mehr hat leider die Zeit gefehlt. Aber ich sehe es positiv: Themenideen habe ich reichlich. Wenn sie dann erst 2023 umgesetzt werden, habe ich wenigstens schon die ersten Ziele für die nächsten Monate.

Instagram

Die Schürzenträgerin ist seit Ende 2022 nun auch auf Instagram vertreten. Wundert dich das? Mich auch! Ich habe mich jahrelang gegen dieses Soziale Medium gesträubt. Warum? Weil mir die Welt darin viel zu oberflächlich scheint. Weil dort Followern eine rosarote Welt vorgespielt wird, die so nicht existiert. Und weil aber genau dieser vermeintliche Schein zu ziemlich viel Elend führt. Vor allem junge Mädchen vergleichen sich oft mit Insta-Stars, stellen dann ihr eigenes Leben, ihr Aussehen, ihr Gewicht und was auch immer in Frage. Fühlen sich “nicht genug”. Aus dem Grund habe ich einen großen Bogen um Instagram gemacht.

Allerdings war mir bewusst, dass ich das Medium nicht ewig meiden kann, wenn ich mit der Blog-Vermarktung Schritt halten will. Und so hat es mich dann in der Vorweihnachtszeit gepackt: Seither findest du mich dort und ich versuche meinen Followern ehrliche Einsichten in meinen Alltag als Hobby-Bloggerin zu geben. Oftmals ungeschminkt, oftmals mit ungestyltem Essen. Warum? Weil so die Welt nun mal aussieht.

Umweltschutz und Tierschutz

Dreck-Weg-Tag: Zusammen mit dem Team von Fairtrade-Stadt Hockenheim sammle ich wilden Müll.

Erinnerst du dich an den Natur-Detox-Tag, den ich in den beiden Vorjahren initiiert habe? Für dieses Frühjahr hatte ich eine Neuauflage vorgesehen. Schlechtes Timing! Die Corona-Auflagen sind gefallen und plötzlich wurde der offizielle Dreck-Weg-Tag in meiner Heimatstadt angekündigt – und zwar eine Woche, bevor der Natur-Detox-Tag stattfinden sollte. Das macht keinen Sinn. Deshalb habe ich diesen gecancelt und war gemeinsam mit zahlreichen anderen Bürgern beim Dreck-Weg-Tag aktiv. Als Unterstützerin von Fairtrade-Stadt Hockenheim schloss ich mich dieser Gruppe an und wir sammelten bergeweise wilden Müll. Das fühlt sich so reinigend an, das kannst du dir kaum vorstellen. Am besten selbst einmal probieren. Müllsammeln tut gut!

Kochen für 60 Köpfe: Für das Sommerfest des TSV stelle ich mich einer neuen Herausforderung.

Eine völlig neue Erfahrung bot sich mir beim Tierschutzverein Schwetzingen und Umgebung. Für dessen Sommerfest wurde ich als vegane Köchin angefragt. Also eigentlich sollte ich zunächst nur vegane Rezeptideen beisteuern. Dann wurde einfach mehr draus. Ich sage dir: Das war eine Herausforderung! Aber eine, die mich schon ein wenig gereizt hat. Denn ja: Ich koche gern und gut. Aber 60 Mäuler auf einmal habe ich noch nie verköstigt. Challenge accepted! Schließlich finde ich es begrüßenswert, wenn ein Tierschutzverein weiterdenkt und in Sachen Verkostung keinen Unterschied zwischen Haus- und Nutztier macht. Vegane Angebote sind Teil des Tierschutzes! Und so kümmerte ich mich für den guten Zweck um die Zubereitung veganer Hamburger-Patties, killte dabei meinem Stabmixer, und kochte literweise veganes Chili sin Carne. Ja, es war Stress – meine Küche und deren Equipment sind nicht für Großverpflegungen ausgelegt. Aber es hat Spaß gemacht und war eine Erfahrung wert!

Und sonst so?

Retten vor dem Müll: Diese und viele weitere Lebensmittel haben es noch einmal geschafft.

2022 stand wieder im Zeichen von Foodsharing. Nach wie vor rette ich Lebensmittel vor der Tonne und verarbeite sie in meinen Rezepten. Die Angebote sind im Zuge des Ukraine-Krieges und der Inflation weniger geworden als noch 2021. Und doch sind es noch viel zu große Mengen an Lebensmitteln, die aus den Supermarktregalen genommen werden, obwohl sie noch genießbar und oftmals unversehrt sind. Das Retten geht also weiter, bis ein Umdenken von Politik und Wirtschaft stattfindet. Wenn die Großen nicht ins Handeln kommen, müssen es eben die Kleinen vormachen.

Was in diesem global so turbulenten Jahr völlig untergegangen ist, ist mein 5. Veganerinnen-Geburtstag im Oktober. Okay, der ist ja global auch nicht so bedeutend. Für mich persönlich hat dieser Tag einen ganz besonderen Stellenwert. Es ist der Tag, an dem ich die wohl wichtigste Entscheidung in meinem Leben getroffen haben. Eine Entscheidung, die alles andere zugleich mit verändert hat und die bis heute ihre Kreise zieht. Es ist so unfassbar, welchen Unterschied unsere Ernährung macht. Ein Teil von mir wünscht sich, dass jeder zumindest mal für eine Zeit lang in seinem Leben in diesen Genuss kommen kann – selbst wenn der Anfang manchmal schwer ist.

Vorhaben 2023

Zufriedenheit und innere Balance: Das wünsche ich dir und allen anderen für 2023.

Wie soll es nun weitergehen? Ein Freund von Vorsätzen bin ich nicht. Meine Devise ist “Du kannst jeden Tag von vorne anfangen”. Man muss nicht auf den Jahreswechsel warten, um Steine ins Rollen zu bringen. Man kann jederzeit etwas bewegen, wenn man das möchte. 2022 war nicht weniger turbulent als 2021. Doch ich bin gefestigter als noch vor einem Jahr. Kein Mensch weiß, was die Zukunft bringen mag. Doch ich glaube ganz fest, dass man alles schaffen kann, wenn man mental und körperlich gesund ist. Deshalb möchte ich hier noch mehr aktiv dazu beitragen. Egal, ob ich in meiner Rolle als Zuhörerin, als Ernährungsberaterin oder als Bloggerin andere unterstützen kann: Ich werde es tun.

Zugleich möchte ich die Balance finden, mit mir selbst gut umzugehen. Meinem Körper gute Nährstoffe zuführen, ihn mit Bewegung fit halten, mein Immunsystem durch eine gesunde Darmflora weiter pushen. Ich möchte mich mit den Leuten umgeben, die mir gut tun, mir Pausen gönnen, so viel Zeit wie möglich mit meinen beiden Katzen verbringen. Und ich möchte weitermachen, was ich begonnen habe: meinen Beitrag für eine bessere, gesündere, friedvollere Welt leisten. Nur wenn wir mit uns selbst im Reinen sind, können wir auch unsere Umgebung positiv beeinflussen. Deshalb wünsche ich jedem da draußen, und vor allem dir, Hoffnung, Zuversicht und Zufriedenheit. Vielleicht können wir dann gemeinsam in einem Jahr auf 2023 zurückblicken und ihm die Titelmelodie “I Did It My Way” schenken.

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