Veganer Nussbraten – ein Festessen

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veganer Nussbraten
  • 4 PersonenServings
  • 15 mPrep Time
  • 60 mCook Time
  • 1:15 hReady In
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Das Weihnachtsfest steht vor der Tür – Schlemmen ist also angesagt! Jedes Jahr trudelt mit den besten Weihnachtswünschen jedoch auch immer eine Frage bei mir ein: Was essen Veganer eigentlich zu Weihnachten? Klar, die Weihnachtsgans wird es eher nicht sein. Auch die Lendchen fallen weg. Aber ist das was, was uns einschränkt? Nein! Veganer werden erfinderisch, wenn es ums Festessen geht. Im vergangenen Jahr habe ich als Hauptspeise meines Weihnachtsmenüs Spinatknödel mit Jackfruit-Geschnetzeltem aufgetischt. Doch auch auf den Braten muss keiner verzichten: Zu Ostern gab es einen veganen Linsenbraten, der durchaus auch weihnachtstauglich ist. Allerdings sollte es zu diesem Fest nun mal etwas anderes sein. Ich habe mich in dem versucht, wovon alle Veganer schwärmen, was sich in meiner Vorstellung irgendwie jedoch nie wirklich attraktiv anhörte. Veganer Nussbraten – davon ist die Rede.

Nüsse und herzhaft? Es fiel mir tatsächlich schwer, Nüsse als Basis eines veganen Bratenteiges und nicht als Basis eines Kuchenteiges vorzustellen. Ob das schmecken kann? Oh ja! Der Versuch ist geglückt und ich bin begeistert! Veganer Nussbraten ist nämlich durchaus herzhaft und sättigend. Weil man ihn nicht jeden Tag macht, ist er ein echter Leckerbissen. Und er bringt noch einen weiteren Pluspunkt mit: Der Aufwand für die Zubereitung hält sich wider Erwarten in Grenzen. Die Garzeit im Ofen dauert am längsten, der Rest ist im Handumdrehen erledigt.

Was gehört zu einem veganen Nussbraten dazu? Eine gute vegane Bratensoße selbstverständlich. Mein Rezept dazu findest du hier. Als Beilage kannst du alles auftischen, was dir lieb ist: Knödel, Bandnudeln, Kartoffeln… Für ein bisschen Farbe auf dem Teller bereite ich einen Süßkartoffelstampf zu und tische Festtagsgemüse mit auf. So schmeckt veganer Nussbraten unglaublich festlich und weihnachtlich. Ja, manchmal sollte man vor Klassikern aus der Küche nicht zurückschrecken und einfach zusehen, wie sie sich vegan interpretieren lassen. Braten geht schließlich nicht nur tierisch, sondern schmeckt mit einem guten Gewissen vegan umso besser.

veganer Nussbraten
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Und so geht's:

  • 1. Schritt

    Schäle die Zwiebeln und hacke sie fein. Erhitze die Margarine in einem Topf und dünste die Zwiebeln darin mit dem Majoran, Oregano und Paprikapulver an, bis sie glasig sind. Anschließend das Mehl hinzufügen und gut vermengen. Nun das Wasser hinzufügen und die Masse unter Rühren für ein paar Minuten einköcheln lassen. In der Zwischenzeit die Haselnüsse und Cashewkerne mit einem Stabmixer grob zerkleinern, mit den Semmelbröseln und dem Stärkemehl mischen und anschießend die eingekochte Masse unterrühren.

  • 2. Schritt

    Vermenge alles zu einer homogenen Masse und schmecke diese mit Zitronensaft, Salz, Pfeffer und Muskat ab. Der Bratenteig kann ruhig deftig gewürzt sein. Wenn er dir noch zu fad ist, kannst du noch weitere Gewürze und Kräuter wie Paprika, Majoran oder Oregano hineinkneten. Den Teig anschließend zu einem Laib formen und in Semmelbröseln wälzen.

  • 3. Schritt

    Heize den Backofen auf 180 Grad Heißluft vor. Fette eine kleine Kastenformen mit etwas Öl und gebe den Nussbraten-Laib dort hinein. Nun noch mit ein paar Semmelbröseln bestreuen und etwas Öl darüber träufeln. Wenn du magst, kannst du auch noch ein paar Lorbeerblätter sowie ein paar Wacholderbeeren on top geben.

  • 4. Schritt

    Den Nussbraten im Backofen für etwa 45 Minuten garen. Achte darauf, dass er nicht zu dunkel wird. Nach dem Garen aus der Form nehmen und in dickere Scheiben schneiden. Diese kannst du mit einer leckeren Bratensoße und Beilagen deiner Wahl servieren.

Tipp:

  • Als festliche Beilage kann ich dir Süßkartoffelbrei und Gemüse empfehlen.

  • Reste des Nussbratens lassen sich problemlos einfrieren.

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