Zero Waste: Pesto aus Karottengrün

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Pesto aus Karottengrün
  • 3 GläserServings
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Wohin mit all dem Karottengrün? Zum Entsorgen ist es zu schade. Es ist doch saftig und grün und voller Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente! Erntefrisch aus dem Garten und noch dazu 100% bio! Als eine Bekannte neulich ihr Möhrenbeet abgeerntet hat und das Karottengrün loswerden wollte, habe ich zugeschlagen: Zwar habe ich weder ein Kaninchen noch einen anderen Nager als Haustier, aber eine Verwendung für das Karottengrün findet man in der Zero-Waste-Küche immer: indem man einfach Pesto daraus zaubert. Für grünes Pesto lässt sich schließlich fast jedes essbare Grünzeug verwenden: Bärlauch, zum Beispiel, oder auch Grünkohl. Warum dann nicht auch Karottengrün?

Das Pesto aus Karottengrün hast du im Nu zubereitet. Das Waschen der Blätter nimmt wohl die meiste Zeit in Anspruch. Der Rest ist dann ratzfatz fertig: Einfach alle Zutaten in einen Mixer geben, alles gut pürieren und am Ende mit Salz, Pfeffer und Zitronensaft nach deinem Geschmack abschmecken. Schon kann das Pesto in Gläser abgefüllt oder direkt mit Pasta, auf Brot oder im Salatdressing verzehrt werden.

Karottengrün schmeckt übrigens leicht nach Karotte, nicht ganz so intensiv, hat allerdings eine leicht bittere Note – so wie das meiste Grünzeug. Pesto aus Karottengrün ist im Vergleich zu Bärlauch-, Basilikum- oder Grünkohl-Pesto etwas geschmacksneutraler und dadurch vielseitiger in der Küche einsetzbar. Du kannst etwas davon mit in eine Soße oder Gemüsepfanne geben oder es ganz klassisch wie oben beschrieben genießen.

Selbstgemachtes Pesto ist übrigens zusammen mit einem Päckchen Pasta immer eine schöne Geschenkidee und ein willkommenes Mitbringsel. Ideal also, wenn man noch ein Gläschen auf Lager hat, wenn eine spontane Einladung eintrudelt. Wenn dadurch in der Küche noch weniger Abfall produziert wird, wie beim Karottengrün, umso besser.

Pesto aus Karottengrün
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Und so geht's:

  • 1. Schritt

    Wasche das Karottengrün gründlich und schleudere es mit einer Salatschleuder trocken. Hacke es etwas klein und gib es in einen Mixer. Die Knoblauchzehen schälen und klein schneiden und ebenfalls mit in den Mixer geben.

  • 2. Schritt

    Als Nächstes die Cashewkerne, die Hefeflocken sowie den Saft von ein bis zwei Zitronen hinzufügen. Etwa die Hälfte des Olivenöls in den Mixer gießen und die ganzen Zutaten zu einer geschmeidigen Masse mixen. Wenn sie zu fest ist, noch etwas Öl nachgießen und das Pestot mit Zitronensaft, Salz und Pfeffer abschmecken. Dann kannst du es in sterilisierte Gläser abfüllen und mit Olivenöl bedecken.

Tipp:

  • Anstelle von Cashewkernen kannst du auch Pinienkerne verwenden. Doch Vorsicht: Deren Geschmack ist intensiver. Du brauchst nicht ganz so viel davon.

  • Das Pesto hält sich gekühlt und mit Öl bedeckt mehrere Wochen im Kühlschrank.

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