Japanische Misosuppe (vegan) mit Tofu

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Misosuppe
  • 4 PersonenServings
  • 15 mPrep Time
  • 15 mCook Time
  • 30 mReady In
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Der Bogen war immens, den ich lange um die japanische Küche gemacht habe. Dabei mag ich die asiatische Küche ja eigentlich ganz gerne. Aber Japanisch war mir irgendwie suspekt: roher Fisch, Meeresfrüchte, Walfleisch – für mich als Veganer keine Option. Natürlich ist aber auch die japanische Kochkunst vielseitiger als man glaubt. Womit ich schon eine Weile geliebäugelt habe, ist eine richtig gute Misosuppe, allerdings vegan. Auf Dashi, dem Fischsud, der normalerweise die Grundlage der Suppe bildet, werde ich natürlich verzichten. Stattdessen kommt klassische Gemüsebrühe zum Einsatz.

Für die Zutaten der Misosuppe kann ich dir einen Abstecher in den Asia-Supermarkt empfehlen. Dort findest du nicht nur eine Auswahl an Miso-Paste, die der Suppe ihrem Namen gibt, sondern auch sämtliche andere Zutaten, für die du sonst einen gut sortierten Supermarkt mit großer Asia-Ecke aufsuchen müsstest. Außerdem gleicht ein Besuch im Asia-Supermarkt immer einem Kurzurlaub. Zumindest geht es mir inmitten von Regalen mit Lebensmitteln, von denen ich die Hälfte nicht kenne, bei 75 Prozent keine Ahnung habe, wie ich sie einsetze, und bei 90 Prozent den Namen nicht aussprechen kann, immer so, als wäre ich direkt in Asien gelandet.

Misosuppe ist nicht nur ein Nationalgericht in Japan, sondern auch schnell und einfach zubereitet. Wichtig ist für den Geschmack die richtige Kombination der Zutaten. Für mich gehören unbedingt Chili und Ingwer hinein, um der Suppe etwas Schärfe zu verleihen, was neben dem Koriander das besondere Etwas ist – und sich dadurch von einer klassischen Gemüsesuppe abhebt. Die Miso-Paste sorgt natürlich auch für eine eigene Note. Sei damit anfangs lieber etwas vorsichtig, ehe die Suppe am Ende versalzen schmeckt. Ansonsten kannst du das reinpacken, was dir zusagt. Grünes Blattgemüse und irgendeine Sorte von Pilzen sind genauso passend wie asiatische Nudeln – und fluffiger Tofu.

Lass dich von der Zutatenliste nicht abschrecken, sondern sieh sie eher als Empfehlung an. Es gibt nichts, was nicht erlaubt ist. Schließlich will ich nicht, dass du auch einen Bogen um die japanische Küche machst. Denn die ist tatsächlich leckerer und vielseitiger als ich lange Zeit geglaubt habe.

Misosuppe
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Und so geht's:

  • 1. Schritt

    Koche die Sobanudeln für etwa 3 Minuten nach Packungsanweisung. Anschließend absieben, kalt abschrecken und beiseite stellen. In der Zwischenzeit die Chilischote entkernen und klein hacken. Den Ingwer schälen und in feine Streifen schneiden. Die Karotte kannst du ebenfalls schälen und schräg in Streifen schneiden. Die Brokkoli-Röschen abtrennen und gut waschen. Hier kannst du auch gut Tiefkühl-Brokkoli verwenden. Falls du keinen gebratenen Tofu aus dem Asia-Supermarkt ergattert hast, Naturtofu in gröbere Würfel schneiden und scharf in etwas Sesamöl anbraten.

  • 2. Schritt

    Den Pak Choi in kleine Stücke schneiden und zwischen Strunk und Blättern unterscheiden. Bringe als Nächstes in einem großen Topf die Gemüsebrühe zum Kochen. Stelle die Flamme dann kleiner und rühre in einem Schälchen die Miso-Paste mit ein paar Löffeln Gemüsebrühe an, ehe du sie in die Gemüsebrühe einrührst. Diese sollte dann nicht mehr kochen. Nun nach und nach das Gemüse in die Brühe geben: Zunächst die Chili mit dem Ingwer und den Karotten, dann die Strunk-Stücke des Pak Chois und schließlich die Brokkoli-Röschen.

  • 3. Schritt

    Sobald das Gemüse bissfest gegart ist, kannst du die gebratenen Tofu-Würfel, die gekochten Soba-Nudeln und die klein geschnittenen Pak-Choi-Blätter hinzufügen. Als Letztes die Enoki-Pilze auseinander zupfen und mit in die Suppe geben. Alles erhitzen und zum Schluss mit Koriander und gegebenenfalls Sojasoße und/oder Salz abschmecken.

Tipp:

  • Tofu aus dem Asia-Supermarkt hat eine ganz eigene Konsistenz und ist innen schön fluffig. Das mag ich sehr. Deshalb habe ich für dieses Rezept bereits fertig gebratenen Tofu verwendet und ihn nicht selbst gebraten.

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