Klassiker aus Japan: Veganes Sushi

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veganes Sushi
  • 3 PersonenServings
  • 25 mPrep Time
  • 20 mCook Time
  • 45 mReady In
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Auf die Stäbchen, fertig, los! Seit Ewigkeiten will ich dir hier auf dem Blog schon mein veganes Sushi vorstellen. Doch um Sushi zu machen, braucht es bei mir einen Anlass. Ich selbst bin nämlich absolut kein Fan des japanischen Klassikers und bereite ihn für mich alleine gar nicht erst zu. Schon früher zu Omni-Zeiten habe ich den Geschmack und Geruch von Fisch gehasst. Und so leid es mir tut: Algen riechen und schmecken für mich genauso. Aber ehe du jetzt denkst „Wie schlecht kann man sein Sushi eigentlich vermarkten?“, eins vorweg: Andere Leute lieben mein Sushi, vor allem meine Schwester – der größte Kritiker meiner veganen Küche.

Alle Schaltjahre stelle ich mich also hin, eine Wäscheklammer auf der Nase, und mache für meinen Besuch veganes Sushi. Diesmal hat sich eine Freundin angekündigt – meine Schwester hat telefonisch gleich eine Portion zum Mitnehmen reserviert. Sushi zuzubereiten ist ein absolutes Kinderspiel. Du kannst gar nichts verkehrt machen. Wichtig ist, dass der Sushi-Reis eine säuerliche Note erhält und du jede Menge Vielfalt in die veganen Röllchen packst.

Hier habe ich mich ausgetobt: Ein bisschen etwas hiervon, ein bisschen etwas davon. Einen Teller voll kunterbuntem Obst und Gemüse habe ich geschnippelt, der darauf wartet, für das vegane Sushi verarbeitet zu werden. Und so greife ich im Wechsel zu den verschiedenen Zutaten: Mal etwas Rucola, mal ein paar Sprossen, hier ein bisschen Paprika und Gurke, hier etwas Möhre und Avocado. Für die fruchtige Note noch hauchdünne Mangostreifen. Ja, ich gebe zu: Veganes Sushi zuzubereiten macht tatsächlich Spaß. Es hat etwas von Kunst: Mit wenigen Handkniffen kannst du wunderschöne verschiedene Röllchen zaubern, die unfassbar appetitlich aussehen – und offenbar auch sind: Meine Freundin greift beherzt zu. Und meine Schwester verrät mir am nächsten Tag am Telefon, dass sie den ganzen Teller in kürzester Zeit verschlungen hat. Mein Neffe, der Sushi genauso liebt wie seine Mutter, hat gerade mal vier Röllchen abbekommen. Ja, es herrscht immer wieder ein Run, wenn ich Sushi mache: Auf die Stäbchen, fertig, los – selbst wenn ich hier am liebsten einfach mal beim Essen eine Runde aussetze…

veganes Sushi
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Und so geht's:

  • 1. Schritt

    Wasche den Sushi-Reis gründlich in einem Sieb und koche ihn dann nach Packungsanleitung in Wasser. Den Reis nach dem Kochen noch ein paar Minuten ziehen lassen. Dazu ein Geschirrtuch zwischen Topf und Deckel klemmen, damit der Reis durch das Kondenswasser nicht zu weich wird. Den Reis nun in eine Schüssel geben, den Reisessig und die Sojasoße dazugießen und alles mit einem Holzlöffel vorsichtig vermengen.

  • 2. Schritt

    In der Zwischenzeit das Gemüse waschen und in feine Streifen oder Stifte schneiden.

  • 3. Schritt

    Nun brauchen wir unsere Sushi-Matte. Damit sich diese leichter reinigen lässt, umwickle ich sie gerne mit etwas Folie. Leg nun ein Nori-Blatt auf deine Matte und verteile darauf gleichmäßig eine dünne Schicht Sushi-Reis. Das obere Viertel des Nori-Blattes reisfrei lassen. Verteile dann im unteren Drittel des Reises (wie in der Abbildung) gleichmäßig Gemüse deiner Wahl. Aus den Zutaten lassen sich zig verschiedene Kombinationen erstellen, so dass du jedes Nori-Blatt individuell füllen kannst.

  • 4. Schritt

    Rolle nun das Nori-Blatt mit Hilfe deiner Sushi-Matte eng zusammen. Schneide von der Sushi-Rolle etwas 1,5 Zentimeter dicke Scheiben ab und verteile diese auf einer großen Platte. Optional kannst du sie noch mit etwas Sesam toppen. Etwas Sojasoße in ein Schälchen geben, etwas eingelegten Ingwer in ein anderes – und schon kannst du zu den Stäbchen greifen und dir das Sushi schmecken lassen.

Tipp:

  • Deiner Fantasie sind beim Füllen der Sushi-Rollen keinerlei Grenzen gesetzt. Du kannt jedes Gemüse deiner Wahl, aber auch Räuchertofu verwenden. Hier empfehle ich dir, diesen in feine Streifen zu schneiden und diese scharf anzubraten.

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