Süß und lecker: Kurpfälzer Fasnachtsküchle (vegan)

( 3 out of 5 )
Fasnachtsküchle
  • 6 PersonenServings
  • 1:30 hPrep Time
  • 40 mCook Time
  • 2:10 hReady In
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Jeder Jeck ist anders – heißt es so schön in Köln. Auch bei uns in der Kurpfalz gehört die fünfte Jahreszeit für viele dazu, und ja: Auch hier ist jeder Jeck anders. Und oftmals so daneben, dass man sich auf Aschermittwoch freut, wenn bei den Narrenkappen der harte Alltag einkehrt und sie zum Lachen wieder in den Keller gehen 😉 Inzwischen habe ich Fasnacht aus meinem Freizeitprogramm komplett verbannt. In der Küche jedoch nicht: Fasnachtsküchle gehören einmal im Jahr dazu. Früher gab es die immer zu meinem Kindergeburtstag – der oft in die Faschingszeit fiel. Heute kommen sie einfach irgendwann im Winter auf den Tisch.

Zubereitet habe ich sie bis zu diesem Beitrag noch nie. Frittieren ist nicht so mein Ding: viel Sauerei, viel Gestank, viel Kalorien. Aber nachdem Papa inzwischen keine Fasnachtsküchle mehr macht (Warum eigentlich, Papa?) ist es nun an der Zeit, mich selbst zu versuchen. Die Eier, die normal mit in die Zutatenliste kommen, lasse ich links liegen. Die brauchst du nämlich gar nicht, wie du merken wirst, wenn du dieses Rezept mal nachkochst. Und so feiere ich heute in meiner Küche schon Fasching. Ein paar Tage vor Altweiberfasnacht. Ein paar Tage vor meinem Geburtstag. Ein paar Tage, bevor hier alles „Ahoi!“ schreit. Und weißt du was? Das macht mir gar nichts aus: Hauptsache die Fasnachtsküchle stehen auf dem Tisch. Wer braucht da schon Konfetti und Tam-tam?

Fasnachtsküchle

Was du brauchst:

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Und so geht's:

  • 1. Schritt

    Erwärme die Pflanzenmilch, bis sie lauwarm ist. Brösle anschließend die Hefe hinein und löse sie darin aus. Vermenge das Ganze mit 50 g des Zuckers und 150 g des Mehls. Abgedeckt mit einem Geschirrtuch etwa eine halbe Stunde gehen lassen. Dann das restliche Mehl, 50 g Zucker, den Vanillezucker, Salz, 50 ml Sonnenblumenöl und optional etwas Rum und Aromen mit in die Rührschüssel geben und zu einem Hefeteig verkneten. Diesen mindestens weitere 30 Minuten abgedeckt gehen lassen.

  • 2. Schritt

    Bemehle deine Arbeitsfläche und rolle den Teig mit einem Nudelholz etwa 1,5 cm dünn darauf aus. Steche mit einem Glas Kreise aus. Ich verwende dazu ein Sektglas, damit die Fasnachtsküchle nicht zu groß werden. Die ausgestochenen Teiglinge nochmals mit einem Geschirrtuch abdecken und für 15 bis 30 Minuten gehen lassen.

  • 3. Schritt

    Erhitze in einem Topf derzeit das Kokosfett zusammen mit dem Sonnenblumenöl. Es ist wichtig, dass das Fett nicht zu heiß und nicht zu kalt ist. Die ideale Temperatur ist erreicht, wenn die Fasnachtküchle leicht brutzeln, wenn du sie hineinlegst. Sobald die eine Seite gebräunt ist, die Krapfen wenden und noch einmal so lange frittieren. Anschließend mit einem Schaumlöffel aus dem Fett nehmen und auf Küchenpapier abtropfen lassen.

  • 4. Schritt

    Wälze die noch heißen Küchle in einer Schüssel mit Zucker, so dass dieser haften bleibt. Die Krapfen nach und nach alle frittieren und gegebenfalls im Backofen auf 60 Grad Umluft warmhalten. Die Küchle lassen sich warm und kalt verzehren.

Tipp:

  • Als Beilage essen wir in der Kurpfalz am liebsten Kartoffelsuppe zu den Fasnachtsküchle. Ein Rezept dazu findest du auf diesem Blog. Du kannst die Krapfen aber auch einfach als Kaffeegebäck verzehren.

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