Einkochen: Tomatensoße auf Vorrat

( 5 out of 5 )
Tomatensoße
  • ca. 400 mlServings
  • 10 mPrep Time
  • 40 mCook Time
  • 50 mReady In
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Weißt du, was mich jedes Mal beeindruckt, wenn ich in den Keller von älteren Menschen gehe? Die Menge an Vorräten, die sich darin befinden. Nein, ich meine keine Vorratseinkäufe, wie ich sie selbst tätige, sondern all die selbst gemachten Sachen. Eingelegte Essiggurken, eingekochte Marmelade, fermentiertes Kraut, Apfelkompott, Tomatensoße – die Liste ließe sich ewig fortsetzen. All die Vorräte warten darauf, in den Wintermonaten aufgebraucht zu werden. Denn weggeworfen wird bei der älteren Generation nichts. Was bei der heimischen Ernte nicht so schön aussieht oder zu viel für den Tagesverzehr ist, wird kurzum eingekocht.

Davon habe ich mir jetzt etwas abgeschaut. Ich habe Tomatensoße auf Vorrat gemacht. Meine eigenen Tomatenstöcke im Garten haben zwar keine Mengen abgeworfen, die das erlaubt hätten. Aber die meiner Nachbarin schon. Sie vertrage Tomaten in größeren Mengen nicht mehr, bot mir die ältere Dame ihre rote reife Ernte an: “Zum Wegwerfen sind sie doch zu schade.” Und so habe ich mich an den Herd gestellt und zum ersten Mal Tomatensoße eingekocht. Die Menge ist zwar überschaubar, für einen ersten Versuch aber völlig ausreichend – zumal du die Menge auch ganz leicht hochrechnen kannst, wenn dein Vorrat ein bisschen üppiger ausfallen soll. Der ist nämlich ganz schön praktisch: An Tagen, an denen du so gar keine Lust zum Kochen hast, kannst du dir einfach ein Glas schnappen, den Inhalt erhitzen und mit ein paar gekochten Nudeln hast du dir schnell eine warme Mahlzeit zubereitet: frisch eingekocht, ohne Geschmacksverstärker und Konservierungsstoffe.

Tomatensoße

 

Was du brauchst:

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Und so geht's:

  • 1. Schritt

    Schäle die Zwiebel und die Knoblauchzehen und hacke sie in Würfel. Erhitze in einem Topf etwas Öl und dünste die Würfel darin an. Sobald sie angedünstet sind, Tomatenmark hinzufügen und kurz anbraten. In der Zwischenzeit die gewaschenen Tomaten klein schneiden und mit in den Topf geben.

  • 2. Schritt

    Füge den Tomaten Salz, Cayenne-Pfeffer, Rohrzucker und Paprikapulver zu und lass alles kurz aufkochen. Anschließend für etwa 30 Minuten bei geringer Hitze köcheln lassen. Die Kräuter waschen und klein schneiden und kurz vor dem Ende des Kochvorgangs mit in den Topf geben.

  • 3. Schritt

    Damit keine Stücke und harten Schalenreste in der Tomatensoße zurückbleiben, kommt diese im nächsten Schritt in den Mixer. Einmal kräftig durchmixen und dann noch einmal kurz im Topf erhitzen. Die Tomatensoße final nach Gusto abschmecken und in sterilisierte ausgekochte Schraubgläser füllen. Etwa einen Zentimeter bis zum Glasrand frei lassen. Zum Auskühlen die Gläser verschließen und auf den Deckel stellen. Anschließend kannst du sie einlagern.

Tipp:

  • Schraubgläser mit einem Volumen von rund 400 ml eignen sich super, um die Tomatensoße für 2 Personen zu portionieren.

  • Die eingekochte Tomatensoße kühl und dunkel lagern. So hält sie mehrere Monate.

  • Lesertipp, wie die sich die Tomatensoße noch länger hält: Fertige Tomatensoße in saubere Einkochflaschen füllen und verschließen. Die Flaschen in die Fettpfanne des Backofens stellen, so dass sie sich nicht berühren. Wasser zu 1/3 angießen. Tomatensoße im vorgeheizten Backofen (100 Grad, Umluft) ca. eine Stunde einkochen.

  • Das Rezept funktioniert übrigens auch wunderbar mit gelben Tomaten.

Kommentare (77)

  • Ulla

    Tomatensauce heiß abgefüllt und auf den Deckel gestellt ist NICHT eingekocht. Ich bin auf Ihre Seite gestoßen, weil ich eine Info sucht, wie lange Tomatensauce eingekocht werden muss. Nun an anderem Ort habe ich die Info gefunden: 1/2 Stunde bei 100 Grad (d.h., das Einkochwasser muss richtig kochen). So habe ich es nun gemacht. Und die Gläser NICHT auf den Kopf gestellt. Nur dann kann manbeurteilen ob sich im Schraubglas ein Vakuum gebildet hat: Der Deckel zieht sich in diesem Fall leicht nach innen. Nix für ungut, aber einkochen und heiß Abfüllen sind zwwei Paar Stiefel.

    • Vanessa Schäfer

      Hallo Ulla,

      schade, dass das Rezept für dich nicht funktioniert. Hatte bei meinen bisherigen Versuchen mehr Glück: Die Tomatensoße war nach mehreren Wochen und Monaten noch unversehrt und absolut lecker.
      Schön, dass du dennoch Tomatensoße einkochen konntest und dir einen Vorrat angelegt hast. Optimal für Tage, an denen es schnell gehen muss.

      Viele Grüße
      Vanessa

  • Claudia

    Hallo Vanessa, man kann immer mal den Oberlehrer heraushängen lassen 🙃 Ich „koche“ seit 20 Jahren auf diese Weise ein und solange das Glas schön voll und der Glasrand sauber ist, bleibt es auch zu und -gefühlt- ewig haltbar. Nun aber zum Eigentlichen: ich habe gestern meine Tomaten nach deinem Rezept haltbar gemacht und der Klecks, der übrig geblieben ist war megalecker!! Vermutlich werden die Gläser gar nicht so lange haltbar sein 🤪😋
    Liebe Grüße Claudia

    • Vanessa Schäfer

      Liebe Claudia,
      vielen Dank für deinen Kommentar – und deine langjährige Einkocherfahrung, die mein Rezept unterstützt 🙂
      Da hattest du ja richtig Glück, dass beim Einkochen ein Klecks übrig geblieben ist 😀 Es freut mich, dass dir die Tomatensoße schmeckt – und sie in deiner Küche Einsatz findet.
      Noch ist ja Tomatenzeit. Wenn der Vorrat also den Sommer nicht überlebt, kann man gut und günstig noch mal nachproduzieren 🙂

      Ganz viele Grüße
      Vanessa

  • Dagmar Berner

    Hallo Vanessa. Ich habe deine Tomatensauce jetzt das dritte Jahr gemacht und sie ist fantastisch ❤️

    • Vanessa Schäfer

      Vielen Dank für deine liebe Rückmeldung, Dagmar 🙂

  • Michaela

    Hallo Vanessa, hab gerade zum ersten Mal mit meinen ersten eigenen Tomaten die Sauce versucht, ich hab ein bisschen Maggikraut dazugegeben und es schmeckt super gut! Jetzt bin ich gespannt, ob die Gläser halten 🙂 Lieben Gruß aus Österreich, Michaela

    • Vanessa Schäfer

      Liebe Michaela,

      da hattest du ja eine richtig gute Ernte, wenn gleich die ersten eigenen Tomaten eingekocht werden. Klasse! Mit Maggikraut kann ich mir die Soße richtig gut vorstellen. Danke für diese Inspiration.
      Ich drück die Daumen, dass du viel Spaß und Genuss mit deinem Vorrat hast 🙂

      Ganz liebe Grüße zurück nach Österreich,
      Vanessa

  • Stefan

    Unglaublich, das Menschen immer wieder Ungefragt Sachen kommentieren müßen.Nur weil Sie zuhause nichts zu Sagen haben.Ich werde diese Sauce probieren, weil sie sich toll anhört.Und ich nicht EINKOCHEN will.Bin mal gespannt ob jetzt irgendwelche Rechtschreibfehler meinerseits auch korrigiert werden.

    • Vanessa Schäfer

      Hallo Stefan,

      danke für deine Nachricht. Lass dich nicht von so manchen Kommentaren stören.
      Bin ein Freund der Meinungsfreiheit und wenn manche die hier auf meiner Seite ausleben möchten, ist das für mich okay, solange keine Panikmache damit gemacht wird, falsche Aussagen in den Raum gestellt werden, jemand Schaden erleidet oder rassistische, sexistische, rechtsextreme oder sonst welche Kommentare äußert.

      Wenn jemandem ein Rezept nicht zusagt, muss er es ja nicht nachkochen. Umso mehr freut es mich, dass dich meine Tomatensoße angesprochen hat. Ich hoffe, dass sie dir schmeckt und dich durch die kommenden Monate begleitet. Gutes Gelingen und lass es dir schmecken.

      Viele Grüße
      Vanessa

  • Lisa

    ich mache immer dein Rezept, denn es ist die beste Tomatensoße die ich je gegessen habe allerdings stelle ich sie nicht auf den Kopf, nach dem abfüllen sondern koche sie für 30 min im Einkochtopf bei 90 Grad ein, danach halten sich mindestens ein Jahr im Keller.
    Danke für das tolle Rezept.
    Liebe Grüße

    • Vanessa Schäfer

      Liebe Lisa,

      die beste Tomatensoße, die du je gegessen hast? Jetzt bin ich sprachlos! Danke für dieses Kompliment.
      Ich wünsche dir weiterhin viel Spaß und guten Appetit mit der Tomatensoße. Lass sie dir schmecken!

      Ganz liebe Grüße
      Vanessa

  • christiane

    Hallo Vanessa,
    Ich habe die Soße gestern das erste mal gekocht. Die Soße habe anschließen in Gläser abgefüllt und auf dem Kopf gestellt bis die kalt wurde, klappte super. So mache ich das auch seid Jahren mit der Marmelade. Übrigens die Sauce ist sehr lecker und es ist ein sehr einfaches Rezept.

    • Vanessa Schäfer

      Liebe Christiane,

      vielen lieben Dank für deinen Kommentar und das positive Feedback.
      Klasse, dass dir die Soße so gut schmeckt wie mir. Manchmal steckt das Besondere im einfachsten 🙂

      Ganz viele Grüße
      Vanessa

  • Verena

    Wegen der üppigen Tomatenernte habe ich nach einem Rezept gesucht und bin hier fündig geworden. Ich habe 1,2 kg Tomaten nach Ihrem Rezept verabeitet und bin restlos begeistert. Werde morgen nochmal ansetzen. Übrigens; das Heiß-in-Gläser-Füllen praktiziere ich seit vielen Jahren erfolgreich. Meine erwachsenen Kinder sind immer begeistert, wenn Mutter noch ein Glas Eintopf zur Auwahl stehen hat, wenn sie zu Besuch kommen.

    • Vanessa Schäfer

      Hallo Verena,

      vielen Dank für dein liebes Feedback! Hab mich sehr gefreut, dass dich das Rezept so begeistert hat – und erst recht, dass du gleich noch einmal nachgelegt hast.
      Deine Kinder werden sich freuen und dankbar sein. Viel Spaß mit der Soße und auf meinem Blog.

      Liebe Grüße
      Vanessa

  • Verena

    So ein tolles Rezept. Ich bin begeistert. Habe extra noch ein paar Gläser “eingedreht” für die (erwachsenen) Kinder.

  • Edeltraud Haider

    Habe heute auch dein Tomate Rezept gekocht. Bin sehr zufrieden mit dem. Voll lecker Tomaten Soße.!

    • Vanessa Schäfer

      Vielen lieben Dank, Edeltraud! Lass dir die Soße munden 🙂

  • Veronika Saar

    Hallo 🙂 Habe heute ebenfalls nach diesem Rezept Tomatensauce eingekocht – boah so etwas von lecker! Das wird noch weitere Gläser geben – DANKE für das tolle Rezept!

    • Vanessa Schäfer

      Ganz herzlichen Dank, liebe Veronika!
      Die Tomatenzeit hält ja noch ein paar Wochen an. Da bietet sich sicher die Gelegenheit, nochmal ein paar Gläser abzufüllen.
      Guten Appetit und viel Spaß auf meiner Seite 🙂

      Vanessa

  • Fabio Sand

    Liebe Vanessa, ganz vielen Dank für das tolle Rezept! Ich bin beruflich in der Ukraine und bekomme aus dem Garten meines Vermieters aktuell ganze Wagenladungen wirklich hervorragender Tomaten. Jetzt habe ich sie nach Deinem Rezept zubereitet und gleich eine Portion gegessen. Es hat richtig super geschmeckt, ein wunderbares Rezept!! 🙂 Herzliche Grüße, Fabio

    • Vanessa Schäfer

      Lieber Fabio,

      Wagenladungen voller Tomaten? Das muss ja ein richtig toller Nachbar sein!
      Danke für deine lieben Worte. Ich wünsch dir ganz viel Spaß mit deinem Tomatenvorrat. Der nächste Winter kommt bestimmt 🙂

      Viele Grüße in die Ukraine,
      Vanessa

  • Diana

    Habe dir Sosse heute auch gekocht und nach meinem Gusto abgeschmeckt 🙃. Bin jetzt etwas verwirrt wegen den Gläsern, müssen die jetzt ein Vakuum bekommen oder nicht? Kann ich die Gläser auch um Kühlschrank lagern? Habe Angst, dass mir die Sosse evtl. anfängt zu schimmeln im Glas 🙈 ganz lieben Gruss aus det Schweiz 🌺

    • Vanessa Schäfer

      Liebe Diana,

      danke für deine Nachricht. Ich hoffe, dass ich deine Verwirrung ganz schnell auflösen kann: Dadurch, dass die Soße in ausgekochte Gläser heiß abgefüllt und nicht in diesen im Backofen eingeweckt wird, entsteht kein richtiges Vakuum. Ein lautes “Plopp” beim Öffnen der Gläser wirst du also nicht hören 🙂 Die Gläser unbedingt kühl aufbewahren. Wenn du nicht noch einen richtig alten kalten Keller hast, dann am besten im Kühlschrank. Bei mir halten die Gläser so ohne zu schimmeln vier, fünf Monate, wobei ich zugeben muss, dass sie selten so alt werden 😀 Meistens sind sie schneller aufgebraucht.

      Lass es dir schmecken und herzliche Grüße in die Schweiz,
      Vanessa

  • Anita

    Hallo zusammen, auch wenn ich jetzt für Unruhe sorge aber Ulla hat vollkommen recht das diese Art von haltbar machen nicht einkochen ist. Einkochen sagt ja schon das Wort an sich das die gefüllten Gläser eingekocht werden. Heiß abfüllen ist dann etwas anderes aber natürlich nicht weniger gut. Ein Tipp noch von mir auch wenn ich bestimmt wieder auf Gegenwind stoße : bitte nicht die Gläser auf den Kopf stellen. Das mag gut funktionieren aber durch das umdrehen klebt der Glashinhalt dann später am Deckel und sieht beim öffnen sehr unappetitlich aus. Auch besteht die Gefahr das diese Reste dann vor sich hin gammeln. Früher hat Oma die Gläser immer auf den Kopf gestellt um die eventuellen Bakterien die durch mangelnde Hygiene noch am Deckel verblieben sind, abgetötet werden. Ausserdem kann es sein das durch den heißen Glasinhalt Stoffe aus dem Inlay des Schraubdeckels freigesetzt werden. Letztendlich kann es natürlich jeder so machen wie er das mag. Und nur weil jemand mal eine andere Meinung oder eine Aussage ( in diesem Fall einkochen ) berichtigt, muss man noch lange nicht darauf rumhacken und denjenigen beschimpfen. Immer freundlich bleiben , dann klappts auch im Internet 🙂 Allen weiterhin viel Spass beim einkochen und heiß abfüllen.

    • Vanessa Schäfer

      Hallo Anita,
      danke für deinen Kommentar und den Tipp zu dem auf dem Kopf stellen der Gläser. Du hast Recht: Freundlich bleiben ist im Internet das A und O und hilft, konstruktiv miteinander umzugehen.
      Ehe hier noch weitere Kommentare aufgrund des Wörtchens “einkochen” kommen, mag ich kurz erklären, dass und warum ich dieses Wort bewusst für dieses Rezept gewählt habe.
      Ein Rezept ist im Internet nichts wert, wenn es nicht gefunden wird. Mit meinem Blog setze ich auf organisches Wachstum. Das kann ich nur erreichen, wenn meine Beiträge durch Suchmaschinen wie Google und Co. gefunden werden. Deshalb arbeite ich mit Suchmaschinenoptimierung (SEO). Das heißt, ich achte bei Titel, Wording, Keywords auf das, wonach potentielle Website-Besucher mit Google, Ecosioa etc. suchen. Jetzt kann sich jeder selbst die Frage stellen: Was habe ich in die Suchmaschine eingegeben, um zu diesem Rezept zu gelangen? Genau diese Frage stelle ich mir auch beim Erstellen der Beiträge. Damit es nicht zu technisch wird, kürze ich es kurz ab: Nach “Tomatensoße heiß abfüllen” sucht im Netz kaum jemand, nach “Tomatensoße einkochen” dagegen schon. Soll das Rezept also im Internet gefunden werden, muss ich mit diesen Suchbegriffen arbeiten.
      Das Ganze trifft natürlich nicht nur auf meine Rezepte zu, sondern auf sämtliche Inhalte im Internet. Im Content Marketing ist Suchmaschinenoptimierung absolut wesentlich, um Inhalte an den Mann und die Frau zu bringen. Vielleicht konnte ich mit dieser kleinen Ausführung ein bisschen für Aufklärung sorgen und Verunsicherungen bereinigen.

      Sonnige Grüße und weiterhin viel Spaß auf dem Blog
      Vanessa

  • Heidi Wolff

    Hallo Vanessa, koche gerade deine Tomatensoße. Super lecker. Kommt nachher ein Teil auf den Pizzaboden, den Rest in Gläser. Danke für dein Rezept. Bin begeistert

    • Vanessa Schäfer

      Hallo Heidi,

      vielen Dank für dein Feedback. Ich hoffe, dass die Pizza lecker war und du dir auch die anderen Gläser in allen möglichen Rezepten schmecken lässt 🙂

      Liebe Grüße
      Vanessa

  • Richard

    Ich mache immer noch ein Schuß Essig mit rein dann bleibt auch nach längerer Lagerung die Farbe so schön. Nach dem abfüllen in ein Wasserbad 30 Minuten und die Gläser halten noch viel länger.

    • Vanessa Schäfer

      Danke für den Tipp mit dem Essig, Richard. Das ist eine richtig gute Idee.
      Wird beim nächsten Mal direkt umgesetzt 🙂

      Viele Grüße
      Vanessa

  • Irmela Walker

    Das Rezept werde ich ausprobieren. Habe gerade letzte Woche 13 große Gläser Ratatouille eingekocht. Was für eine Arbeit, die Schnippelei. Hinterher bin ich immer ganz stolz und klopf mir auf die Schulter. Ich verschenke auch viel. Sehr gerne. Was ich sehr schade finde daß die Gläser nicht zurückkommen.Ich mach das so gerne. Lieber wie Haushalt. Ich habe gerade 3KG Himbeeren verarbeitet. Die hatte ich eingefroren. Auftauen, mixen, durch die flotte Lotte, zuviel Kerne. Nochmal durch ein Haarsieb. Dieser Duft. Mann könnte süchtig werden. Ich schweife ab. Jetzt konzentriere ich mich auf die Tomaten.

    • Vanessa Schäfer

      Liebe Irmela,
      dein Kommentar hat mir sofort ein Lächeln ins Gesicht gezaubert 🙂
      Ich kenne das zu gut, wenn man in der Küche in seinem Element ist und gar nicht mehr aufhören kann.
      Einmachen ist aber auch eine tolle Sache. Es ist klasse, dass dieser Klassiker unserer Großeltern wieder mehr und mehr ins Bewusstsein rückt und sich zu einem Trend entwickelt.
      Lass dir den Spaß in der Küche nicht nehmen – der Haushalt kann auch warten.

      Guten Appetit und alles Liebe
      Vanessa

  • Katharina Wisnet

    Also endlich habe ich dieses Rezept wieder gefunden! Eine Portion habe ich schon ein geweckt und die schmeckte hervorragend. Habe so kleine <Minitomaten auf meinem Balkon geerntet, die schmecken auch pur schon sehr gut.

    • Vanessa Schäfer

      Liebe Katharina,
      herzlichen Dank für das Feedback. Minitomaten aus eigener Ernte sind der Hit. Viel aromatischer als alles, was man im Handel findet und zum Snacken einfach optimal.
      Lass dir die Tomatensoße schmecken und weiterhin viel Spaß auf meinem Blog.

      Vanessa

  • Wettstein

    Super Tips und Diskusionen.
    Ich persönlich gebe den Knoblauch erst am Schluss mit den Kräutern dazu weil der Knoblauch beim anbraten schnell bitter wird. Gut schmeckt es auch mit ein wenig Ingwer und wenig scharfe Peperoni.
    Gruss an alle Bruno

    • Vanessa Schäfer

      Hallo Bruno,

      dankeschön für deinen Kommentar und die tolle Anregung. Ingwer und scharfe Peperoni kann ich mir gut in der Soße vorstellen. Damit ist sie sicher auch vielseitig verwendbar. Pizza, Pasta, asiatische Gemüsepfannen… oh, da bekomm ich gleich wieder Appetit! 🙂

      Ganz viele Grüße
      Vanessa

  • Matthiesen, Anna

    Hallo,
    man hat früher auch einwecken gesagt, obwohl man Gläser anderer Firmen nahm. Das Wort „einkochen“ wird heute allgemeiner verstanden. Andere sagen auch „einmachen“ und es sollte nicht mit „reinmachen“ verwechselt werden und „reinmachen“ wieder nicht mit „saubermachen“. Mir ist es egal. Auf jeden Fall mache ich auf diesem Wege, heiße Gläser auf den Kopf stellen! sehr viele Speisen für längere Zeit haltbar. Früher kochte ich Suppenhühner mit Suppengrün, schmecke es mit Gewürzen ab und fülle die Suppe ich große leere saubere Gurkengläser von Aldi. Jetzt koche ich nur noch Tomatensoßen, Marmeladen und Obst ein. Ich stelle die Gläser sofort auf den Kopf, um zu überprüfen, ob sie luftdicht abgeschlossen sind. Sonst entweicht Flüssigkeit. Nach ca. zwei Stunden drehe ich sie wieder um. Tomaten habe ich auch schon so “eingemacht“. Hinterher lasse ich sie bis zu einem Jahr im Keller stehen, weil ich sie oftmals einfach vergesse. Beim Einfüllen stelle ich einen silbernen Esslöffel in das Glas, es soll die Hitze umleiten, damit das Glas nicht springt. Wurde mir mal gesagt. Schön ist, man kann immer auch nur ein Glas zurzeit sterilisieren. Beim Einkochen muss man gerne ca. 6 Gläser auf einmal einkochen, weil der Aufwand für ein Glas zu hoch ist.
    Ich wünsche euch was. Anna

    • Vanessa Schäfer

      Vielen Dank für deinen lieben Kommentar, Anna, und die tollen Anregungen. Das mit dem Löffel kannte ich noch nicht. Spätestens beim nächsten gesprungenen Glas werde ich mich an deine Worte erinnern 😉

      Alles Liebe,
      Vanessa

  • Tortsen Siering

    Ich möchte das Rezept ausprobieren, da ich ein Gewächshaus habe und darin echt gut alles wächst…welche Tomatensorten kannst du mir empfehlen Vanessa…im letzten Jahr sind meine Fleischtomaten vom Gartencenter nix geworden, blieben grün, vielleicht hab ich sie zu spät eingepflanzt (erst im Mai )-) )

    • Vanessa Schäfer

      Hallo Torsten,

      Tomatensoße einkochen ist immer eine gute Idee – vor allem wenn der Winter näher rückt und man hier nur noch die geschmacklosen wässrigen Tomaten im Handel bekommt 🙂
      Das mit dem Gewächshaus ist eine klasse Sache. Da kannst du gleich im großen Stil und unabhängig von der Witterung anbauen.
      Mai war vermutlich tatsächlich etwas zu spät, weil die Tomaten zum Erntefinale hin noch sehr viel Sonne brauchen und diese im September nicht mehr ganz so hoch steht. Ich war im letzten Jahr mit meinem Anbau sehr früh dran, Mitte April glaube ich, und trotz Freiland und noch leicht frostigen Temperaturen in den Nächten hatte ich eine ziemlich gute und frühe Ernte.
      Ich persönlich ziehe eher kleinere Tomatensorten vor, weil ich mir einbilde, dass die intensiver schmecken 😀 Meistens habe ich Romana-Tomaten und Cherry-/Cocktailtomaten, häufig aus regionalem Anbau (sind bei uns mit Kurpfalz-Tomaten gelabelt).
      Vielleicht konnte ich dir weiterhelfen. Wäre klasse, wenn du mich über dein Anbauprojekt auf dem Laufenden hältst.

      Sonnige Grüße
      Vanessa

  • Nadine

    Hallo
    ich weiß nicht ob du schon was von den Buttolismusbakterien (keine Ahnung ob das so geschrieben wird) gehört hast, ich denke darauf wollte die Nachricht hinaus das man hier die Sauce nicht einkocht. Diese Bakterien können entstehen wenn man Gemüse oder auch Fleisch einkocht, welche unter einem bestimmten Ph-Wert liegen, dazu gehören auch Tomaten und wenn man sie nicht in den Gläsern abkocht wie eben auch in der Nachricht dort erwähnt (1/2 h 100 Grad) werden diese Bakterien nicht abgetötet. Dadurch kann es zu einer Lebensmittelvergiftung kommen die potenziell tödlich ist. Leider wissen das so viele nicht, wir bauen schon seit Generationen unser Obst und Gemüse selbst an und haben auch einen Bauernhof, daher ist es für und seit Jahrzehnten Alltag unsere Ernte haltbar zu machen

    • Vanessa Schäfer

      Hallo Nadine,

      vielen lieben Dank für deinen Kommentar und den Hinweis. Die meisten von uns kennen vermutlich Botulinum-Bakterien. Es gibt ja unzählige Rückruf-Aktionen von Supermarkt-Artikeln, weil diese damit befallen sind. Man ist also auch bei industriell hergestellten Produkten nicht gefeit davor.
      Natürlich können diese Bakterien durch unsachgemäßes Einkochen entstehen und Lebensmittelvergiftungen hervorrufen. Das Risiko will ich nicht leugnen. Letztendlich bin ich aber ein Freund davon, dass Menschen selbstverantwortlich handeln. Jeder muss für sich entscheiden, was er vertreten kann.
      Ich mache meine Tomatensoße seit Jahren auf diese Art und Weise ein und kann aufgrund dieser Erfahrungswerte das Risiko für mich vertreten. Wenn jemand das nicht möchte, bleiben ihm zig tausend andere Rezepte und Möglichkeiten im Internet offen, an denen er sich probieren kann.

      Dennoch vielen Dank für deinen Einwand und alles Gute
      Vanessa

  • Sabine

    Hallo Vanessa,
    ich möchte, zum ersten Mal in meinem Leben, Tomatensauce selbst machen. Habe auch zum ersten Mal Tomaten in einem kleinen GWH angebaut. Es sind Strauchtomaten, stand jedenfalls auf dem Namensschild. Nun sind sie reif, haben einen wirklich guten Geschmack, aber eine Pelle, hart wie Krupp-Stahl, total ungenießbar. Muss ich die pelle vorher abziehen, denn ich fürchte, beim Mixen bleiben immer noch harte Stücke in der Masse, und das mögen wir gar nicht. Danke für eine evtl. Antwort.

    • Vanessa Schäfer

      Liebe Sabine,

      wenn du auf Nummer sicher gehen willst, kannst du die Tomaten vorher natürlich pellen. Dazu einfach an der Unterseite mit einem Messer ein Kreuz in die Haut der Tomate schneiden, in eine Schüssel geben und mit heißem Wasser überbrühen. Anschließend kurz ziehen lassen und dann lässt sich die Haut ganz einfach abziehen.
      Alternativ könntest du die Soße nach dem Kochen auch ganz fein pürieren, so dass dabei die Haut komplett zerstört wird. Sollte beides funktionieren.

      Viel Spaß beim Tomatensoßekochen und Essen 🙂

      Viele Grüße
      Vanessa

  • Viktoria

    Liebe Vanessa,
    habe heute auch Tomatensoße eingekocht ( im Dampfgarer, ist das Desinfizieren und Einkochen mega einfach). Meine Soße war jedoch viiiieeeel zu flüssig – das glich eher einer Tomatensuppe. Ich habe unterschiedliche Sorten verwendet und habe sogar die Soße noch 2 Stunden köcheln lassen, damit sie Wasser “verliert” – letztendlich habe ich mit Maisstärke nachhelfen müssen. Geschmacklich super – aber ich weiß nicht was ich an der Konsistenz falsch gemacht habe…

    Alles Liebe

    • Vanessa Schäfer

      Liebe Viktoria,

      vielen Dank für deinen Kommentar und klasse, dass du deine Tomatensoße noch mit etwas Stärkemehl retten konntest.
      Es kann sein, dass die Tomaten, die du verwendet hast, einfach etwas wässriger waren, so dass man sie hätte etwas länger einkochen müssen, damit die Soße dickflüssiger wird.
      Nichtsdestotrotz: Lass es dir schmecken und wage im nächsten Jahr vielleicht einfach einen neuen Versuch 🙂

      Ich drück dir die Daumen und wünsch dir eine gue Zeit,
      Vanessa

  • Melanie

    Liebe Vanessa.
    Eigentlich mag ich keine Tomatensosse. Aber ich hatte dieses Jahr soviel Tomaten. Bin heuer sowieso im Einkochfieber. Warum dann nicht doch Tomatensoße! Ich muss sagen DANKE.Die ist ja so mega lecker. Bei Bedarf Hackfleisch anbraten und deine Sosse drüber. Schnelles und leckeres Essen und das ohne Zusatzstoffe. Auch Ideal für meine Tochter. Habs auch nur abgefüllt und wg der Keime auf den Kopf gestellt. Hatte Vakuum und es war frisch. Wird sowieso nicht solange im Schrank stehen. Danke nochmal 🥰

    • Vanessa Schäfer

      Liebe Melanie,

      vielen lieben Dank für dein klasse Feedback. Einkochfieber hört sich gut an! Es freut mich, dass dir die Tomatensoße so gut schmeckt.
      Sie ist echt ideal, wenn es einfach mal schnell gehen muss, und kann dann nach Belieben noch mit Gewürzen verfeinert werden.

      Lass es dir schmecken und koch weiter fleißig ein.

      Viele Grüße
      Vanessa

  • Noemi Stumpp

    Tolles Rezept, statt Rohrzucker habe ich Stevia genommen, da meine Mama kein Industriezucker verträgt. Die Sauce wurde sehr lecker, tolles Weihnachtsmitbringsel.

    • Vanessa Schäfer

      Vielen lieben Dank, Noemi, für deine lieben Worte.
      Ich hoffe, dass sich Mama und weitere Beschenkte freuen und ihr eine schöne Zeit zusammen habt.

      Fröhliche Weihnachten!

  • Sandra

    Natürlich funktioniert das nach Deiner Art des “Einkochens” – ist ja, wie wenn ich Marmelade einkoche. Vielleicht benutzen wir das falsche Wort – eigentlich heißt es es dann “einmachen” und nicht einkochen. Wortklauberei. Aber ich mach und sag das so schon seit über 30 Jahren so und funktioniert immer gleich gut. Wichtig ist, dass man sauber arbeitet, die Gläser und Deckel vorher noch in kochendes Wasser legt zum sterilisieren.
    Dein Rezept ist superlecker und wenn ich mir so mein Gewächshaus anschaue, wird es bald Zeit, die Gläser und Dein Rezept herzurichten 🙂

    • Vanessa Schäfer

      Liebe Sandra,

      herzlichen Dank für deinen lieben Kommentar!
      Es freut mich, dass dein Gewächshaus offenbar reichlich was an Ernte auftischt und du schon bald mit dem Tomatensoße einkochen oder einmachen oder wie auch immer loslegen kannst.

      Viel Spaß dabei und lass dir die Soße schmecken!

      Alles Liebe
      Vanessa

  • Susanne Köhler

    Hallo Vanessa,
    das Rezept ist Klasse . Ich hatte keine Lust die kleinen Tomaten zu häuten und habe auch zum Schluss alles in den Mixer gegeben., hat super funktioniert und war dann auch schon von der Konsistenz. Vielen Dank.
    LG Susanne

    • Vanessa Schäfer

      Liebe Susanne,

      vielen Dank fürs Nachkochen und deine Rückmeldung.
      Dein Hinweis zum Nicht-Häuten ist ideal. Damit hilfst du sicher auch anderen weiter, die aufs Häuten ebenfalls keine Lust haben 🙂

      Lass dir die Soße schmecken.

      Viele Grüße
      Vanessa

  • Josi

    Hallo Ulla,
    Du hast vollkommen Recht!
    Es ist erstaunlich, wie wenig manchen Leute wissen, sich der Meinungsfreiheit verschreiben aber diese trotzdem nicht leben, sonst müsste man Deinen Kommentar nicht als das runter machen was er tatsächlich ist: eine willkommene Aufklärung, die auch ihre Richtigkeit hat, wie man ohne weiteres überall nachlesen kann. Man kann sicherlich auf diese Art des Abfüllens Obst und Gemüse gut haltbar machen, aber eben nur für eine bestimmte Zeit. Wer sicher gehen will wird es eh richtig einkochen.
    Schade, daß man hier biestig auf Aufklärung und Ratschläge reagiert.
    Das sagt aber nur etwas über die Betreiberin aus und nicht über das Rezept, das ich durchaus für gut empfinde..mit dem Hinweis, daß man es auch mit gelben Tomaten verwenden kann, es gibt Menschen die allergisch auf Lycopin sind .
    Bei dieser Art des Haltbarmachens würde sich der Hinweis auf das vorherige Aufkochen wegen Botulismusgefahr, bei der Verwendung, auch gut machen

    • Vanessa Schäfer

      Liebe Josi,

      danke für deine Rückmeldung.
      Weshalb ich mich für das Wording “einkochen” und nicht “einmachen” entschieden habe, habe ich unter einem Kommentar hier schon ausführlich erklärt – Stichwort SEO.

      Wenn du irgendeine Antwort auf einen Kommentar als Runtermachen empfindest, tut mir das leid. Das ist und war nicht meine Absicht. Ich werde keinerlei Kommentare freigeben, um die Leser hinterher zu ärgern. Das ist nicht meine Art. Und wenn du diesen Eindruck von mir erhalten hast, tut mir das leid.

      Den Hinweis zu den gelben Tomaten werde ich unten bei den Tipps gleich noch mit reinpacken – guter Hinweis für Allergiker. Danke! 🙂

      Viele Grüße
      Vanessa

  • Stubbe Annette

    Hallöchen, ich bin in der Provence in Urlaub und habe per Zufall Dein Rezept für Tomatensoße gefunden. Das hörte sich so gut an dass ich es ausprobiert habe. Boah die ist super lecker. Dann habe ich Gläser organisiert und die Soße gekocht und heiss abgefüllt. Hier in der Provence ist das Angebot von Gemüse sehr groß. Jetzt habe ich 10 Gläser von der Soße die ich mit nach Hause nehmen kann und habe somit eine schöne Erinnerung von meinem Urlaub. Viele liebe Grüße von Annette

    • Vanessa Schäfer

      Liebe Annette,

      wow, du bist im Urlaub und stehst trotzdem in der Küche und kochst Tomatensoße? Respekt! Das freut mich unglaublich.
      Umso mehr freut es mich, dass dir die Soße so gut schmeckt.
      Du hast recht: Im Süden ist das Angebot an Gemüse richtig verlockend. Da könnte ich mich stundenlang auf Märkten rumtummeln und einkaufen. Gigantisch!

      Genieße den Resturlaub und bring deine tomatige Erinnerung daran sicher mit nach Hause.

      Viele Grüße
      Vanessa

  • Sigurd

    Hallo, ich koche meine Tomaten schon mehrere Jahre nach dieser Methode ein (Um die 50 Gläser im Jahr, die sich mehrere Monate halten, wichtig ist sauberes arbeiten). Allerdings koche ich alles ungewürzt, daher kann die Tomatensoße dann das ganze Jahr universell verwendet werden. Nach dem öffnen kann diese dann nach belieben verfeinert werden, auch nach deinem leckeren Rezept. Übrigens halte ich diese Methode durchaus für einkochen, wenn wir die Definiton aus dem Lexikon verwenden:

    Einkochen, Einmachen oder Eindünsten ist eine physikalische Methode, Lebensmittel durch Erhitzen und hermetisches Abdichten zu konservieren.
    Das zu konservierende Gut wird erhitzt oder gekocht und heiß abgefüllt oder es werden fertig abgefüllte Flaschen oder Gläser in Wasser eingestellt, erhitzt oder gekocht. Die Deckel funktionieren dabei wie Ventile und schließen das Glas beim Abkühlen durch Unterdruck luftdicht ab. Dadurch können keine Bakterien oder Pilzsporen mehr hineingelangen, wenn deren maximale Überlebenstemperatur unterschritten wird.

    Aber genug der Besserwisserei, auf jeden Fall lecker.

    • Vanessa Schäfer

      Hallo Sigurd,

      vielen lieben Dank für deine Nachricht und Aufklärung.
      Wie man das Kind nun beim Namen nennt, ist sicher zweitrangig: Hauptsache selbst gemachte Tomatensoße, die man einlagern kann 🙂

      Die Idee, alles erst bei der Verwendung zu würzen, finde ich klasse. Dadurch ist die Soße richtig universell und kann noch vielseitiger eingesetzt werden!

      Alles Liebe,
      Vanessa

  • Klaus

    Habe gerade das Rezept nachgekocht muß sagen die beste Tomatensauce die ich jemals gegessen habe natürlich habe ich sie auch in einweggläser und auf den Kopf gestellt

    • Vanessa Schäfer

      Hallo Klaus,

      wow, das ist mal ein riesiges Kompliment. Vielen lieben Dank!

      Lass dir die Soße schmecken und viel Spaß mit meinen weiteren Rezepten.

      Viele Grüße
      Vanessa

  • Petra

    Leider wird ganz falsches Wissen vermittelt.
    1. Ist das nicht eingekocht. Hier bleibt also das Risiko des Botulismus.
    2. Gläser, vor allem twist-off stellt man nicht auf den Kopf, weil sich durch die Erhitzung Stoffe im Plastiküberzug des Deckels lösen.

    So viele Kommentare in diese Richtung wurden bereits geschrieben, der Artikel aber nicht angepasst. Wer im Netz was postet, sollte sich immer seiner Verantwortung gegenüber anderen bewusst sein. Was vermittelt man denn hier jungen oder kochunerfahrenen? Ich finde das wirklich sehr schade, dass man den eigenen Ego über das Wohlergehen der anderen stellt.

    • Vanessa Schäfer

      Liebe Petra,

      danke für deinen Kommentar. Ich werde darauf nicht noch einmal separat eingehen, weil ich mich zu den Punkten an anderer Stelle schon geäußert habe.

      Traurig finde ich allerdings, dass sich hier jemand, der mich nicht kennt, geschweige denn zu den regelmäßigen Lesern meines Blogs gehört, ein Urteil über mein Ego erlaubt und höhere Ansprüche an einen privaten hobbybetriebenen Food-Blog stellt als an Nachrichtenmagazine und die Lebensmittelindustrie.

      Würdet ihr aufgrund eures Hobbies, in das ihr viel Zeit und Geld investiert, auch gerne mit Füßen getreten und beleidigt werden? Muss das wirklich sein?

      Wenn jemandem an einem Rezept oder an dem Blog etwas nicht gefällt, ist er nicht gezwungen, sich weiterhin damit zu befassen. Er kann sich einfach ein anderes Rezept oder einen anderen Blog suchen. Die Möglichkeiten im Internet sind grenzenlos – da wird schon jeder etwas finden.

      Grüße
      Vanessa

  • Christl

    Für was kann denn die Tomatensauce verwendet werden?

    • Vanessa Schäfer

      Liebe Christl,

      die Tomatensoße ist vielseitig verwendbar.

      Ich nutze sie gerne als Basis für meine Veggie-Bolognese, kann mit ihr schnell eine Lasagne zaubern und habe sie – eingedickt mit etwas Tomatenmark – auch schon als Pizzatomaten verwendet. Bei selbstgemachten Maultaschen gebe ich sie aufgewärmt einfach so drüber. Sie lässt sich aber auch weiterverarbeiten zu Tomatensuppe. Die Möglichkeiten sind sicher noch vielfältiger.

      Wenn hier noch jemand tolle Ideen hat, gerne teilen 🙂

      Viele Grüße
      Vanessa

  • Carina

    Liebe Vanessa,
    ich habe gerade meine erste Vorrats-Tomatensoße gekocht und bin so begeistert, dass ich dein Rezept mehrfach weiterempfohlen habe. Diese Tomatensoße ist der Hammer und ich freue mich jetzt schon den Sommer im Winter genießen zu können. Danke für dieses tolle Rezept.
    Liebe Grüße
    Carina

    • Vanessa Schäfer

      Liebe Carina,

      oh, bei so viel Lob werde ich glatt rot. Das freut mich so unglaublich.
      Danke für die Weiterempfehlung.

      Viele Grüße
      Vanessa

  • Tom

    Sehr, sehr lecker! Habe gerade 2 kg verarbeitet, nachher kommt noch Besuch, da nehm ich die Sauce als Basis für vegane Bolognese. Da habe ich mich gefragt, ob man auch das dann heiß abfüllen kann – sofern überhaupt was übrig bleibt…. Ich kochen das nach dem Abfüllen immer noch 30 min bei ca. 90° ein, so sollte sich das lange halten. Nur !sl so als kleine Anekdote: 2010 habe ich einiges an Saft mit dem Heissentsafter eingemacht und dann “vergessen” in einer Ecke im Keller. Dieses Jahr wiederentdeckt. Aufgemacht und war noch absolut gut! Wenn man sauber arbeitet, reicht heiß einfüllen allemal!

    • Vanessa Schäfer

      Lieber Tom,
      danke für dieses tolle Feedback. Ich hoffe, die Bolognese hat geschmeckt?!
      Dein Kellerfund ist ja der Hammer 😀 Nach 12 Jahren immer noch genießbar. Das ist der Wahnsinn!
      Weiterhin viel Spaß mit der Soße – die so unglaublich vielseitig anwendbar ist – und mit meinem Blog.

      Alles Liebe
      Vanessa

  • Ulrike

    Liebe Vanessa,
    Habe kurz vor meinem Urlaub das erste Mal Deine Tomatensoße gekocht und ein Glas zum Probieren mitgenommen (wir hatten eine Ferienwohnung). Die Soße ist total lecker! Hatte jetzt schon wieder soviel Tomaten, sodaß ich einen neuen “Satz” Tomatensoße gekocht habe. Ich hatte nur keinen Rohrzucker, habe dafür braunen Kandis / Teezucker genommen. Klappt auch. Vielen Dank für das tolle Rezept!

    • Vanessa Schäfer

      Liebe Ulrike,

      herzlichen Dank für dein liebes Feedback! Es freut mich, dass du eine Wiederholungstäterin bist und nun schon zum zweiten Mal Tomatensoße nach meinem Rezept gekocht hast.
      Das mit dem Kandis ist eine gute Idee! Man muss sich in der Küche einfach nur zu helfen wissen.

      Ganz liebe Grüße und weiterhin viel Spaß mit meinen Rezepten
      Vanessa

  • Hannes

    Habe soeben knapp 2 Kilo Tomaten mit Hilfe deines Rezeptes zu Tomatensoße verarbeitet, dieses Jahr war ein mega Tomaten Jahr. Esse grade das was es nicht in die Gläser geschafft habe zu Mittag, schmeckt sehr lecker. zum Thema einkochen und heiß abfüllen ist glaube ich eine Glaubensfrage. Habe sonst bei kleinen Vorräten auch nur heiß abgefüllt, bei entsprechender sauber, steriler Arbeitsweise ist mir nie etwas schlecht geworden. Jetzt da sich mein Vorratskeller bestimmt auf über 100 Gläser angestaut haben koche ich Sicherheitshalber lieber ein, die halbe Stunde garantieren eine nahezu unbegrenzte Haltbarkeit. Fall mal ein Glas länger als 1 Jahr überleben sollte. 😆

    • Vanessa Schäfer

      Lieber Hannes,

      du hast Recht: Dieses Jahr war das Jahr der Tomaten. Eine so reichliche Ernte hatte ich selbst, glaube ich, noch nie 🙂
      Umso besser, dass man sie haltbar machen kann. Es freut mich, dass dir die Soße schmeckt!

      Weiterhin viel Spaß mit meinen Rezepten,
      Vanessa

  • Ute

    Meine Tomatensauce mache ich auch schon einige Zeit nach deinem Rezept. Mega lecker kann ich nur sagen. Allerdings friere ich die Sauce a 400 ml in Schlauchbeutel ein. So hält sie sich auch super

    • Vanessa Schäfer

      Liebe Ute,

      es freut mich, dass dir die Soße so gut schmeckt!
      Das mit dem Einfrieren im Schlauchbeutel ist eine gute Idee zum Haltbarmachen. Da hat man dann auch länger was davon 🙂

      Ganz liebe Grüße
      Vanessa

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