Aus Großmutters Küche: selbstgemachtes Rotkraut

( 0 out of 5 )
Loading...
selbstgemachtes Rotkraut
  • 3 PersonenServings
  • 10 mPrep Time
  • 60 mCook Time
  • 1:10 hReady In
Rezept drucken

Er ist die ultimative Beilage zu jedem Sonntagsessen: Rotkohl. Aber noch nie bin ich auf die Idee gekommen, diesen selbst zu zubereiten. Ist eine Heidenarbeit! Das habe ich zumindest immer gedacht – wie bei so vielem: Dampfnudeln zum Beispiel oder Christstollen. Irgendwie hat es also so sein sollen, dass in meiner Bio-Gemüsekiste ein Rotkohl sein Dasein fristete und ich keine Lust hatte, ihn nur wieder mit in den Salat zu reiben. Nein, jetzt machen wir es wie zu Großmutters Zeiten, habe ich mir gesagt: Es gibt selbstgemachtes Rotkraut. Kann ja nicht so schwer sein. Für die passende Komposition auf dem Teller sorgte die Gemüsekiste ebenfalls: Aus der großen Sellerieknolle würde es Veggie-Schnitzel geben, aus der Butterrübe ein Butterrübenstampf. Und schon ist das Sonntagessen perfekt.

An das selbstgemachte Rotkraut habe ich mich vorsichtshalber schon einen Tag früher gemacht. Man weiß ja nie, welche Überraschungen sich manchmal in der Küche auftun. Für den Notfall hatte ich noch Sauerkraut auf Reserve. Doch jetzt verrate ich dir was: Rotkraut selbst zuzubereiten ist ein Kinderspiel. Alle Zutaten in einen Topf, eine halbe Ewigkeit köcheln lassen, noch mal abschmecken – und schon ist die leckerste Beilage dieser Welt fertig. Und das Schöne ist: Du kannst die Gewürze verwenden, die du möchtest. Du musst dich nicht mit dem zufriedengeben, was die Konserve hergibt, sondern kannst wild variieren und das hinzufügen oder weglassen, was du magst oder nicht magst. Zu Weihnachten etwa kann ich mir gut eine etwas würzigere Version des Rotkohls vorstellen mit noch mehr Zimt und vielleicht ein bisschen Kardamom. Auf jeden Fall habe ich mir an den Kopf gefasst, weil ich mich so lange mit Konservenfutter zufrieden gegeben habe, ohne auch nur auf die Idee zu kommen, selbstgemachtes Rotkraut einfach mal zu testen. Doch die Zeiten sind vorbei: Ich freue mich auf den nächsten Rotkohl in der Gemüsekiste!

selbstgemachtes Rotkraut
Werbung unbezahlt

Was du brauchst:

  • Add to Shopping List +
  • Add to Shopping List +
  • Add to Shopping List +
  • Add to Shopping List +
  • Add to Shopping List +
  • Add to Shopping List +
  • Add to Shopping List +
  • Add to Shopping List +
  • Add to Shopping List +
  • Add to Shopping List +
  • Add to Shopping List +
  • Add to Shopping List +
  • Add to Shopping List +
  • Add to Shopping List +
  • Add to Shopping List +

Und so geht's:

  • 1. Schritt

    Schneide den Strunk des Rotkohls ab und reibe diesen anschließend mit einer Reibe klein. Den Rotkohl in einer Schüssel mit dem Saft einer Zitrone und dem Apfelessig vermengen. Als Nächstes die Nelken, den Zimt, den Koriander sowie Salz, Pfeffer und etwas Rohrzucker hinzufügen und nach deiner Gusto abschmecken.

  • 2. Schritt

    Schäle die Zwiebel und den Apfel und und würfle sie fein. Erhitze in einem großen Topf etwas Margarine. Dünste die Zwiebel darin an. Dann das Rotkraut, das Lorbeerblatt, den Rotwein und den Apfelsaft hinzufügen. Als Letztes kommt der gewürfelte Apfel noch mit in den Topf. Den Rotkohl bei geschlossenem Deckel und geringer Hitze für mindestens eine Stunde köcheln lassen. Falls zu viel Flüssigkeit verkocht wird, noch etwas Wasser nachgießen. Vor dem Verzehr das Lorbeerblatt und die Gewürznelken entfernen.

Tipp:

  • Am besten schmeckt das Rotkraut, wenn du es schon einen Tag früher zubereitest und über Nacht gut durchziehen lässt.

Hinterlasse einen Kommentar

- Shopping List
x