Frisches, knuspriges Brot, ein bisschen Rohkost und ein paar Aufstriche: Vespern kommt mit wenig Schnick-Schnack aus und ist dennoch etwas so Gemütliches, das einen immer ein bisschen an Kindheitstage erinnert. Damals wurde noch tierisch gevespert – und mit Sicherheit nicht annähernd so ausgewogen. Und doch war eine Brotzeit immer eine besondere Familienzeit. Heute kommt nur noch Pflanzliches aufs Brot. Deshalb juckt es mich regelmäßig in den Fingern, neue selbstgemachte Aufstriche auszuprobieren, die gesund, vielfältig und lecker sind. Veganer Erbsenaufstrich fällt zweifellos in diese Kategorie: Die Hauptzutat sind Erbsen und Sonnenblumenkerne. Dazu etwas Frische in Form von Zitronensaft und Minze, ein bisschen etwas Deftig-Würziges durch Zwiebeln und Knoblauch und noch ein paar Gewürze. Das ist alles – und das ist durchaus genug.
Veganer Erbsenaufstrich ist mit einem guten Mixer richtig schnell gemacht und schmeckt besonders lecker auf noch halbwarmem Brot. Doch der Aufstrich funktioniert auch super als Dip für Rohkost. Du kannst ihn gut vorbereiten, in einem Schraubglas auch gut mitnehmen oder ihn beim nächsten veganen Brunch auftischen. Zum ersten Mal habe ich ihn für unseren Familienbrunch an Ostern zubereitet. Da war mein veganer Erbsenaufstrich eine willkommene Abwechslung zu all den vielen deftigen und süßen Angeboten auf dem Brunchtisch. Inzwischen gibt es den Brotbelag regelmäßig, wenn wir vespern. Er ist einfach zuzubereiten, hält gekühlt bis zu einer Woche, macht durch die Fülle an Protein gut satt und schmeckt noch dazu lecker.

Wenn du TK-Erbsen verwendest, wird dein Aufstrich frisch Grün aussehen. Ich habe zur Resteverwertung getrocknete Erbsen gekocht und anschließend weiterverarbeitet – die dadurch eine nicht ganz so satte Farbe haben.
Für das Rezept einen Stabmixer mit ordentlich Power oder einen Hochleistungsmixer verwenden.