Wärmend und ein echter Seelenschmeichler – diese vegane Thai-Curry-Suppe kommt genau dann richtig, wenn dir die Decke auf den Kopf fällt, dir die kalte Jahreszeit allmählich auf die Nerven geht oder du gerade einfach mies drauf bist. Ihr Feuer entfacht in dir ein kleines Kraftwerk, das Energie spendet und dich von Innen wärmt. Im Suppentopf treffen bei diesem Gericht Komponenten aufeinander, die all deine Geschmacksknospen anregen: Da haben wir natürlich die Schärfe von Ingwer, Chili und Currypaste. Hinzu kommt das leicht rauchige Aroma des Erdnussöls und des Räuchertofus. Eine sämige Süße verleiht die Kokosmilch der Suppe und der Limettensaft rundet das Gericht mit seiner angenehmen Säure ab.
Außerdem punktet die vegane Thai-Curry-Suppe mit Frische durch den Pak Choi als Suppeneinlage und den Koriander als Topping. Für eine gesunde Proteinzufuhr sorgt der Räuchertofu und die Reisnudeln machen das Asia-Gericht erst richtig rund. Wenn du ein Suppenkasper bist und die asiatische Küche liebst, dann solltest du unbedingt zur Suppenkelle greifen und das Rezept nachkochen. Deiner Fantasie sind dabei keine Grenzen gesetzt. Du darfst gerne auch anderes Blattgemüse verwenden, z.B. Spinat oder Mangold. Statt Reisnudeln kann es auch einfach Reis sein und anstelle von Koriander auch Petersilie. Verwende die Zutaten, die du gerne magst und auch verträgst.
Bist du kein Freund von großer Schärfe, dann kannst du die Currypaste vorsichtiger dosieren – das ist übrigens auch meine Empfehlung, wenn Kinder mitessen. Lieber an die Schärfe herantasten und im Nachhinein mit Chili und Co. nachwürzen. Für alle, die etwas Schärfe abkönnen, ist die untenstehende Rezeptangabe ideal. Und wenn du am Ende die vegane Thai-Curry-Suppe ausgelöffelt hast, freue ich mich über deine Rückmeldung in den Kommentaren! Gutes Gelingen und guten Appetit!

Zwiebel, Knoblauch und Ingwer schälen. Die Zwiebel in feine Halbringe schneiden, Knoblauch und Ingwer in kleine Würfel. Die Chilischote fein hacken. Den Koriander waschen, gut abschütteln, die Blätter abzupfen und zur Seite stellen. Erhitze etwas Erdnussöl in einem Topf und dünste die Zwiebeln darin an, bis sie glasig sind. Anschließend Knoblauch, Chili und Ingwer hinzufügen und kurz mitbraten. Als Nächstes die Currypaste in den Topf geben und für zwei Minuten mitbraten. Anschließend mit Kokosmilch und Gemüsebrühe ablöschen.
Nach etwa 15 Minuten die Tofuwürfel und den Pak Choi mit in den Suppentopf geben. Sobald der Pak Choi in sich zusammengefallen ist, die Suppe mit dem Limettensaft abschmecken. Bei Bedarf kannst du sie auch noch mit Gewürzen deiner Wahl abschmecken – ich finde aber, das braucht es nicht. Schließlich ein paar Reisnudeln in jede Servierschale geben und diese mit der heißen Thai-Curry-Suppe auffüllen. Mit Erdnüssen und frischem Koriander toppen und genießen!
Wenn du noch nicht so erprobt mit Schärfe bist, taste dich bei der Currypaste vorsichtig heran. Lieber etwas weniger verwenden und später nachwürzen.