Vegane Heidesand-Plätzchen

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vegane Heidesand-Plätzchen
  • 70 StückServings
  • 2:20 hPrep Time
  • 15 mCook Time
  • 2:35 hReady In
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Neue Kekse braucht das Land. Oder zumindest Süddeutschland. Im Norden der Republik sind Heidesand-Plätzchen Gang und Gäbe. Hier unten im Süden hat man von dem traditionellen Weihnachtsgebäck der Norddeutschen kaum etwas gehört. Doch als mir ein Vögelchen den Namen zugeflüstert hat, blieb mir gar nichts anders übrig, als diese Challenge anzunehmen. Vegane Heidesand-Plätzchen kommen in diesem Jahr zu Weihnachten auch bei uns auf den Tisch. Denn den buttrigen Mürbeteig kannst du problemlos auch mit veganer Butter zaubern. Ich war bis zuletzt misstrauisch, weil echt viel Fett ins Rezept kommt und konnte meinen Augen kaum trauen, als die veganen Heidesand-Plätzchen entgegen meiner Erwartungen im Ofen nicht wie Butter zerlaufen sind. Sie haben nahezu gar nicht ihre Form verändert.

Deshalb teile ich das Rezept sehr gerne mit dir. Für alle, die auf Industriezucker verzichten: Den Plätzchenteig habe ich ausschließlich mit Dattelsirup gemacht. Lediglich in der Kuvertüre ist natürlich Zucker enthalten. Gesundheitsbewusste können sie aber auch einfach weg lassen. Traditionelle Heidesand-Plätzchen kommen auch ohne Schokoüberzug aus. Mein Ansatz war beim Backen allerdings eher: Das Auge isst mit und an Weihnachten ist alles erlaubt… auch ein paar Kalorien mehr.

Die genaue Geschichte, woher die Heidesand-Plätzchen ihren Namen haben, habe ich bisher nicht in Erfahrung bringen können. Aber wenn du aus Norddeutschland kommst, bist du vielleicht ein bisschen schlauer. Verrate mir gerne in den Kommentaren, was es damit auf sich hat – und ob es noch weiteres traditionelles Weihnachtsgebäck im Norden gibt, auf dessen Geschmack die Süddeutschen auch kommen sollten.

vegane Heidesand-Plätzchen
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Und so geht's:

  • 1. Schritt

    Erhitze die vegane Butter in einem Topf auf dem Herd. Sobald sie geschmolzen und leicht angebräunt ist, den Dattelsirup sowie das Vanille-Extrakt mit einem Schneebesen hineinrühren, vom Herd nehmen und etwas auskühlen lassen. Das Mehl zusammen mit den gemahlenen Mandeln in eine Rührschüssel geben, eine Prise Salz unterrühren und die Pflanzenmilch dazugießen. Nun den zerlassenen Buttermix mit zu den trockenen Zutaten geben und alles zu einem homogenen Teig kneten. Den Teig in vier gleiche Teile zerlegen und diese jeweils zu einer Walze (Durchmesser etwa 3 cm) rollen. Die Walzen in Frischhaltefolie packen und für etwa zwei Stunden kalt stellen.

  • 2. Schritt

    Den Backofen auf 180 Grad Ober- und Unterhitze vorheizen. Die Teigwalzen aus dem Kühlschrank nehmen und etwa 0,7 cm dicke Scheiben davon abschneiden. Diese auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen und für etwa 15 Minuten im vorgeheizten Backofen backen. Anschließend die Kekse auf einem Rost auskühlen lassen.

  • 3. Schritt

    Bringe die Kuvertüre zusammen mit dem Kokosöl im Wasserbad zum Schmelzen. Dann jeweils die Hälfte eines jeden Plätzchens in die Kuvertüre tunken, mit ein paar gehackten Pistazien verzieren und die Schokolade trocknen lassen. Dann dürfen die Heidesand-Plätzchen auch schon vernascht oder in Keksdosen verstaut werden.

Tipp:

  • Anstelle von gehackten Pistazien kannst du auch gehackte Mandeln oder andere Nüsse verwenden.

  • Die dunkle Farbe der Heidesand-Plätzchen kommt durch den Dattelsirup sowie das Dinkelmehl 1050 zustande.

Kommentare (2)

  • d.lettner@gmx.de

    Sind die kekse mürb und weich, oder eher knusprig hart?

    • Vanessa Schäfer

      Hallihallo, die Kekse sind sehr weich und bleiben es auch – selbst wenn man kein Stück Apfel mit in die Keksdose packt 🙂

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