Werbung – Da liegen sie in der Vorratskammer: zwei Dosen Mock Duck, die ich beim letzten Einkauf im Asia-Supermarkt aus Neugier mitgenommen habe. Vegane Ente soll man damit zaubern können – schön knusprig und zart. Ich war skeptisch und habe nun fast ein halbes Jahr einen Bogen um die beiden Büchsen gemacht. Ein Glück, dass der Cosori Turbo Tower bei uns zu Hause eingezogen ist. Denn er macht viele Dinge leichter, besonders das Frittieren, das sonst immer mit dickem Fettfilm sowie einem unangenehmen Geruch, der noch Tage lang in der Küche hängt, einhergeht. Deswegen kommt die vegane Ente in diesem Rezept aus dem Airfryer.
Bei Mock Duck handelt es sich um Fleischersatz auf Basis von Weizengluten, auch als Seitan bekannt. Mock Duck ist in der Dose in einem Sojasoßen-Wasser-Gemisch eingelegt und hat dadurch bereits eine herzhafte Note. Den Rest machen die Gewürze und natürlich die Heißluftfritteuse. Zum Würzen habe ich vor allem großzügig Paprikapulver sowie etwas Salz und Pfeffer eingesetzt. Wenn du Hähnchen-Gewürz oder etwas Ähnliches zur Hand hast, kannst du das natürlich auch verwenden.
Als die veganen Entenstücke schließich in den Airfryer wandern, bin ich weiterhin skeptisch. Wird dieses Experiment gelingen? Es ist schon Jahre her, seit ich zuletzt Ente beim Asiaten gegessen habe. Doch an die Konsistenz erinnere ich mich noch zu gut: außen schön kross, innen schön zart. Die Erwartungen sind hoch und so kümmere ich mich zur Ablenkung um das Wok-Gemüse und um den Reis.
Keine 20 Minuten später erlebe ich eine Riesenüberraschung. Die ersten beiden Stücke der Mock Duck snacke ich direkt aus dem Airfryer. Und ich muss sagen: Das hätte ich nicht gedacht. Die vegane Ente ist besser als alles, was ich mir darunter vorstellen konnte. Konsistenz 1:1 wie bei Ente. Vom Geschmack her fällt mit ein direkter Vergleich schwer, weil es einfach zu lange her ist. Aber die Mock Duck schmeckt mega lecker. Zusammen mit dem Wok-Gemüse und dem Basmatireis eine 10 von 10, weshalb ich das Rezept sehr gerne mit dir teile.

In der Zwischenzeit kannst du das Gemüse waschen und klein schneiden: den Brokkoli in kleine Röschen zerlegen, die Karotten in Scheiben schneiden und die Paprika sowie die Champignons würfeln. Die Zwiebel in Halbringe schneiden, den Ingwer in feine Stifte und die Frühlingszwiebel in Ringe – den weißen und den grünen Teil voneinander separieren. Den Basmatireis nach Packungsanleitung kochen.
Gib dann die gewürzten Mock-Duck-Stücke in den Airfryer. Sie brauchen bei 180 Grad ungefähr 20 Minuten. Etwa zur Hälfte der Zeit die Stücke wenden. Derweil etwas Öl in einem Wok oder einer Pfanne erhitzen. Zwiebelringe, Ingwerstücke sowie die weißen Stücke der Frühlingszwiebel darin andünsten. Anschließend Brokkoli und Buschbohnen hinzufügen und unter Rühren weiterdünsten. Zwei Minuten später kannst du die Champignons, die Paprikastücke sowie die Karotten mit in den Wok geben. Das Gemüse für etwa 5 Minuten dünsten.
Sobald das Gemüse bissfest gegart ist, alles mit der aufgefangenen Sojasoße der Mock Duck ablöschen – bei Bedarf noch etwas zusätzliche Soßjasoße hinzufügen. Kurz aufköcheln lassen, dann die Sweet-Chili- sowie die Sriracha-Soße einrühren. Bei Bedarf kannst du das Gemüse noch würzen. Meiner Meinung nach braucht es das jedoch nicht. Nun die knusprige Mock Duck aus dem Airfryer, den Basmatireis und das Wok-Gemüse in tiefen Tellern anrichten und mit den grünen Stücken der Frühlingszwiebeln sowie etwas frischem Koriander garnieren und servieren.
Bei Seitan handelt es sich um Weizengluten. Solltest du eine Glutenunverträglichkeit oder Zöliaki haben, ist das Rezept nichts für dich.
Beim Wok-Gemüse kannst du jede Art von Gemüse einsetzen, dass du gerne magst oder das gerade noch bei dir im Kühlschrank liegt.